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Mathilda sollte mit einer aufwendig hergestellten Prothese geholfen werden. 

Traurig

Einbeinige Storchendame Mathilda ist tot

Magdeburg/Loburg - Das Schicksal der Störchin Mathilda bewegt monatelang die Öffentlichkeit: Nach einem Unfall und der Amputation eines Unterschenkels bekommt sie eine Prothese. Am Ende ist aber alle Fürsorge vergeblich.

Trotz aller Bemühungen mit einer Beinprothese und wochenlangem Reha-Training ist Storchendame Mathilda gestorben. Ursache sei eine Blutvergiftung, möglicherweise infolge einer Entzündung am Stumpf ihres Beines, sagte der Geschäftsführer des Storchenhofs Loburg in Sachsen-Anhalt, Michael Kaatz, am Donnerstag. Entzündungen seien leider ein häufiges Problem bei den Prothesen. Der Hof kümmert sich seit Jahren um verletzte Störche.

Kaatz und seine Kollegen hatten Mathilda aufgepäppelt, nachdem sie sich in einer Angelsehne in Thüringen verfangen hatte und ihr Unterschenkel daraufhin amputiert werden musste. Der Hof hat Erfahrung mit Prothesen einbeiniger Störche: Nach Mathilda hatten auch ihre Artgenossen Fridolin und Emma ein künstliches Bein bekommen. „Die sind gesund und munter und stolzieren ganz freudig über den Hof“, berichtete Kaatz.

Anders als Mathilda hatten sich Emma und Fridolin schnell an die Prothesen gewöhnt. Auf die anschließende Physiotherapie sprachen die beiden ebenfalls besser an. Ähnlich wie bei Menschen muss auch bei Tieren die Muskulatur auf die veränderte Belastung durch den Gebrauch einer Prothese eingestellt werden.

dpa

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