Der Täter wurde mit einem Elektroschocker überwältigt. Foto: Will Oliver
1 von 6
Der Täter wurde mit einem Elektroschocker überwältigt. Foto: Will Oliver
Eine etwa 60-jährige Frau starb noch am Tatort. Foto: Will Oliver
2 von 6
Eine etwa 60-jährige Frau starb noch am Tatort. Foto: Will Oliver
Londons Bürgermeister Khan rief dazu auf, "ruhig und wachsam zu bleiben". Foto: Will Oliver/Archiv
3 von 6
Londons Bürgermeister Khan rief dazu auf, "ruhig und wachsam zu bleiben". Foto: Will Oliver/Archiv
Ein Polizist legt Blumen nieder. Foto: Will Oliver
4 von 6
Ein Polizist legt Blumen nieder. Foto: Will Oliver
Erst am Mittwoch hatte Scotland Yard bekannt gegeben, dass angesichts der Terrorgefahr verstärkt bewaffnete Polizeikräfte in der Stadt eingesetzt werden. Foto: Andy Rain
5 von 6
Erst am Mittwoch hatte Scotland Yard bekannt gegeben, dass angesichts der Terrorgefahr verstärkt bewaffnete Polizeikräfte in der Stadt eingesetzt werden. Foto: Andy Rain
Der Angriff ereignete sich am Russell Square nahe dem Britischen Museum. Foto: Will Oliver
6 von 6
Der Angriff ereignete sich am Russell Square nahe dem Britischen Museum. Foto: Will Oliver

Polizei zu Londoner Messerattacke: Täter nicht radikalisiert

Ein 19-Jähriger geht mitten in London mit einem Messer auf mehrere Menschen los. Eine Frau stirbt, fünf Menschen werden verletzt. Die Polizei überwältigt den Mann mit einem Elektroschocker.

London (dpa) - Beim Messerangriff in London mit einer Toten und fünf Verletzten hat die Polizei nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Es handle sich bei dem Täter vom Mittwochabend um einen 19-Jährigen Norweger mit somalischen Wurzeln.

Es seien aber keine Beweise gefunden worden, dass er "auf irgendeine Art von Terrorismus motiviert" sei, sagte ein Polizeisprecher.

Der Mann hatte am späten Mittwochabend am Londoner Russell Square mehrere Menschen mit einem Messer attackiert. Er konnte von der Polizei überwältigt und festgenommen werden.

Für eine etwa 60 Jahre alte US-Amerikanerin kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch am Tatort. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Sie stammen der Polizei zufolge aus den USA, Australien, Israel und Großbritannien. Drei davon konnten später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Über den Zustand der beiden anderen Opfer war zunächst nichts bekannt.

Wie die Polizei mitteilte, weist alles darauf hin, dass der Täter psychisch krank ist. Die Tat sei wahrscheinlich spontan gewesen und die Opfer willkürlich ausgewählt.

Anrufer hatten der Polizei am Mittwoch gegen 22.30 Uhr (Ortszeit) von einem Mann berichtet, der am Russell Square mit einem Messer auf Menschen einstach. Wenige Minuten später überwältigten bewaffnete Einsatzkräfte den 19-Jährigen Angreifer mithilfe eines Elektroschockers. Der Mann wurde festgenommen.

Die Sicherheitsmaßnahmen in London wurden vorsorglich erhöht. Erst am Mittwoch hatte Scotland Yard mitgeteilt, dass die Präsenz bewaffneter Polizeibeamter in der britischen Hauptstadt angesichts der aktuellen terroristischen Bedrohung verstärkt werden soll.

Der Russell Square liegt im Stadtteil Bloomsbury im Bezirk Camden. In der Nähe befinden sich die Hauptgebäude mehrerer Londoner Universitäten und das British Museum.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Radfahrer-Falle toter Winkel: Gefahr durch abbiegende Lkw
Zusammenstöße zwischen Lastwagen und Radfahrern enden für die Radler oft tödlich. Abbiege-Assistenten könnten viele Unfälle verhindern. Deshalb sind sich im Grunde alle …
Radfahrer-Falle toter Winkel: Gefahr durch abbiegende Lkw
Ein Jahr nach Brandkatastrophe: Grenfell Tower in Grün
Ein Jahr nach dem Brand des Grenfell Towers ist zur Erinnerung an die 72 Toten das ausgebrannte Hochhaus in London in Grün angestrahlt worden.
Ein Jahr nach Brandkatastrophe: Grenfell Tower in Grün
Ermittler prüfen Aussagen von Ali B. im Fall Susanna
Viele Fragen zum Gewaltverbrechen der 14-jährigen Susanna aus Mainz sind noch offen. Nun werden die Aussagen des Mordverdächtigen Ali B. unter die Lupe genommen. In …
Ermittler prüfen Aussagen von Ali B. im Fall Susanna
Was trieb den Acht-Meter-Buckelwal an die Ostsee? Untersuchung steht aus
Irrgast in der Ostsee: Ein junges Buckelwal-Weibchen treibt tot im Wasser. Normalerweise sollte das Tier in der Arktis schwimmen. Eine erste Begutachtung des Kadavers …
Was trieb den Acht-Meter-Buckelwal an die Ostsee? Untersuchung steht aus

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.