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Vom Hafen Barhöft (Vorpommern-Rügen) muss sich das Lotsenboot "Schnatermann" am Mittwoch durch dickes Eis kämpfen, um zum Einsatz zu gelangen.

Eis, Wind und Kälte bremsen Schifffahrt

Lauenburg - Der Eiswinter macht dem Schiffsverkehr auf Nord- und Ostsee erste Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern lässt sich der Hafen von Stralsund inzwischen nicht mehr von Norden her ansteuern.

Die Zufahrt vom Osten darf nur noch tagsüber genutzt werden. Die westlichen flachen Boddengewässer seien für Schiffe ganz geschlossen worden, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Mittwoch mit. Fünf Zentimeter dickes Eis bedecke die Gewässer zwischen den Inseln Rügen und Hiddensee.

Die Reederei Hiddensee stellte den Fährverkehr zwischen Rügen und der kleinen Nachbarinsel auf einen sogenannten Eisfahrplan um. Damit wird nur noch einer der drei Häfen auf Hiddensee - nämlich Vitte - angefahren. Auch das Stettiner Haff sei inzwischen fast vollständig mit dünnem Eis bedeckt. Die Außengewässer der Ostsee gelten dagegen noch als eisfrei.

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An der Nordsee wiederum bremst der kalte Ostwind die Schifffahrt zu den Ostfriesischen Inseln. Der niedrige Wasserstand macht dort Probleme. Weil der Ostwind das Wasser aus der Deutschen Bucht und den flachen Wattgebieten drückt, müssten Passagiere teilweise mit geänderten Fahrzeiten rechnen, hieß es bei Reedereien. Auch Eisgang in den Hafenzufahrten erschwere das An- und Ablegen der Fähren.

Den Binnenschiffern im Norden bereitet der Frost ebenfalls Schwierigkeiten. Auf der Elbe zwischen Tangermünde in Sachsen-Anhalt und Geesthacht in Schleswig-Holstein behindert nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Treibeis die Schifffahrt. Zwischen dem mecklenburgischen Dömitz und Geesthacht sei der Fluss zu 40 Prozent mit Treibeis bedeckt, sagte die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg, Bettina Kalytta. Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal sorgten zwei Eisbrecher für freie Fahrt.

dpa

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