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Das fünf Monate alte Eisbärenmädchen Anori erkundete zum ersten Mal das Schwimmbecken der Eisbärenanlage im Wuppertaler Zoo.

Wuppertaler Zoo

Hier taucht Knuts Halbschwester Anori ab

Wuppertal - Mit einem Bauchplatscher hat Anori, die Halbschwester des gestorbenen Eisbären Knut, das tiefe Becken im großen Bärengehege erobert. Die Zuschauer im Wuppertaler Zoo freuten sich.

Eisbärmädchen Anori hat im Wuppertaler Zoo neues Terrain erobert. Zum ersten Mal kam das fünf Monate alte Raubtier am Mittwich auf die Anlage für die großen Bären. Mit Eisbärmutter Vilma an der Seite tollte das cremeweiße Bärchen in strömendem Regen herum. Nach wenigen Minuten sprang Anori auch ins tiefe Wasser - und zwar mit einem Bauchplatscher. Die Halbschwester des berühmten Berliner Eisbären Knut war Ende März erstmals ins Freie gekommen. In einer kleineren Anlage hatte Anori, angeleitet von seiner geduldigen Bärenmutter, zuerst im flachen Wasser das Schwimmen gelernt.

Hier taucht Knuts Halbschwester Anori das erste Mal ab

Hier taucht Knuts Halbschwester Anori das erste Mal ab

“Anori kann sehr gut schwimmen“, bescheinigte Zoo-Tierarzt Arne Lawrenz am Mittwoch. Das Bärenkind paddelte und tauchte munter in den Fluten umher, bestaunt von großen und kleinen Besuchern. Der kleine Eisbär war Anfang Januar im Wuppertaler Zoo bei stürmischem Wetter geboren worden und bekam deshalb den Namen “Anori“. Das Wort bedeutet auf Grönland Wind. Inzwischen ist Anori schon so groß wie ein Schäferhund. In Deutschland ist Anori das einzige Eisbärbaby dieser Zuchtsaison. Eisbärpapa Lars wurde vor einigen Wochen in den Rostocker Zoo gebracht. Dort soll er wieder Nachwuchs zeugen.

dpa

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