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Der kleine Eisbär im Berliner Tierpark soll einen Namen bekommen.

Namenssuche für Berliner Eisbärenbaby läuft

Berlin - Vor etwas mehr als zehn Jahren machte Eisbär Knut Schlagzeilen. Jetzt hat der Berliner Zoo einen neuen Eisbären - er soll endlich einen Namen bekommen.

Tierfans aus aller Welt beteiligen sich rege an der Suche nach einem Namen für Berlins kleinen Eisbären. „Da kommt einiges, über Twitter auch aus den USA“, sagte eine Tierpark-Sprecherin am Montag. Die Suche laufe bis 1. Februar über mehrere Medienpartner. Letztlich wähle eine sechsköpfige Jury den schönsten und passendsten Namen. Eine Übersicht über bisherige Vorschläge habe man aber nicht, sagte die Sprecherin. 

Der Sender radioBerlin 88,8 teilte am Montag mit, er habe bisher mehr als 2000 Vorschläge erhalten, auch aus Schweden, Kanada und den USA. „Den Namen Fritz oder Friedrich nennen viele Hörer, weil der kleine Eisbär in Berlin-Friedrichsfelde geboren wurde“, teilte der Sender mit. Auch die Namen Thomas und Thommy häuften sich - in Anlehnung an den verstorbenen Tierpfleger Thomas Dörflein. Er hatte den Eisbären Knut im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen. Auch die „Berliner Zeitung“ und der „Berliner Kurier“ nehmen Vorschläge entgegen.

Der Tierpark hatte am Freitag nach einer ersten Tierarzt-Visite im Eisbärenstall bekanntgegeben, dass das Anfang November geborene Baby ein Männchen ist. Direktor Andreas Knieriem sagte, er wünsche sich einen kurzen, möglichst deutschen Namen, der auch noch zu einem erwachsenen Eisbären passe.

dpa

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