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"Eisenbahn-Reiner" kann wieder lachen.

Happy End für Obdachlosen

„Eisenbahn-Reiner“ darf wieder spielen

Frankfurt/Main - Als „Eisenbahn-Reiner“ hat ein obdachloser Mann aus Frankfurt bundesweit für Schlagzeilen gesorgt - nun ist der Streit um seine öffentliche Spielzeugsammlung endgültig beigelegt.

Er hat sein Spielzeug wieder an seinem Stammplatz in der Innenstadt aufgebaut. Der zuständige Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hatte Reiner Schaad dafür die notwendige Sondernutzungserlaubnis erteilt, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Das Amt für Straßenbau und Erschließung brachte eigens auf dem Pflaster eine Bodenmarkierung für „Eisenbahn-Reiner“ an - „in der Liebfrauenstraße zwischen der dritten und der vierten Baumscheibe von Süden“, wie es in exaktem Amtsdeutsch heißt.

„So einfach ist es, Leute glücklich zu machen“, brachte ein Bekannter von „Eisenbahn-Reiner“ die Situation auf den Punkt. Der 45-Jährige selbst kaufte sich freudestrahlend erstmal eine neue batteriebetriebene Lok für seine Sammlung. „Schön, dass sie wieder da sind“, sagte eine Passantin und warf einen Euro in Schaads Becher.

Das Ordnungsamt hatte „Eisenbahn-Reiner“ Anfang September zunächst untersagt, seine Eisenbahn und die anderen Spielsachen weiterhin aufzubauen. Ihm fehle die vorgeschriebene Sondernutzungserlaubnis und er beanspruche mit seinen Habseligkeiten zu viel Platz im öffentlichen Raum. Das sorgte für Aufruhr in den sozialen Netzwerken, für bundesweite Medienberichte und für Streit in der Koalition aus CDU, SPD und Grünen.

dpa

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