+
Bis zu fünf Millionen US-Dollar für den Kopf auf dem Plakat.

Suche nach mexikanischem Drogenboss

USA setzen Mega-Kopfgeld auf "El Chapo" aus

Washington - Nach dem spektakulären Gefängnisausbruch von Joaquín „El Chapo“ Guzmán haben die USA ein gigantisch hohes Kopfgeld auf den mexikanischen Drogenboss ausgesetzt.

Bis zu fünf Millionen US-Dollar (4,6 Mio Euro) würden für Hinweise gezahlt, die zur Festnahme des Verbrechers führten, teilte die Antidrogenbehörde DEA am Mittwoch mit. Sie richtete zudem eine eigene Telefonnummer und Email-Adresse für Anzeigen ein.

„Joaquín „El Chapo“ Guzmán hat in den USA und Mexiko Leben zerstört und seine Festnahme hat für die DEA hohe Priorität“, sagte der kommissarische Behördenchef Chuck Rosenberg. „Seine Flucht stellt eine Gefahr für die Sicherheit beider Länder da.“ Für den Fall einer Festnahme haben die Vereinigten Staaten seine Auslieferung beantragt.

Guzmán war am 11. Juli durch einen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis im Zentrum Mexikos geflohen. Tausende Soldaten und Polizisten suchen den Chef des Sinaloa-Kartells im ganzen Land. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft setzte ein Kopfgeld in Höhe von 60 Millionen Pesos (etwa 3,4 Millionen Euro) auf ihn aus.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Tote bei Busunglück in Italien
Sie waren in Frankreich und wollten zurück in ihre Heimat Ungarn, als ihr Bus in Italien in Flammen aufgeht. Bei dem tragischen Unglück nahe Verona sterben zahlreiche …
16 Tote bei Busunglück in Italien
Umfrage: Mehrheit für öffentliches Stillen
Berlin - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland findet öffentliches Stillen laut einer Umfrage in Ordnung.
Umfrage: Mehrheit für öffentliches Stillen
Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona
Verona - Bei einem schweren Busunglück nahe Verona in Italien sind 16 Menschen ums Leben gekommen. 39 Reisende seien verletzt worden. Es handelt sich um Schüler aus …
Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona
Weitere Überlebende aus verschüttetem Hotel gerettet
Am Ort des verschütteten Hotels in Italien ist keine Zeit zu verlieren: Am dritten Tag nach dem schweren Lawinenunglück ziehen Katastrophenhelfer immer noch Überlebende …
Weitere Überlebende aus verschüttetem Hotel gerettet

Kommentare