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Nach dem Tornado: Zerstörte Häuser im US-Bundesstaat Oklahoma, der jedes Jahr von Wirbelstürmen heimgesucht wird. Foto: Ed Zurga/Archiv

El Niño ist zurück und erleichtert die Tornado-Prognosen

New York (dpa) - Mithilfe des gerade zurückgekehrten Klimaphänomens El Niño können Forscher das Ausmaß der Tornado-Saison in den USA vorhersagen.

"Anhand der El Niño oder El Niña-Konditionen im Dezember oder sogar schon davor können wir vorhersagen, wie stark die Tornado-Saison im Frühjahr wird", sagte Wissenschaftler John Allen von der Columbia Universität.

La Niña-Konditionen führten zu mehr Tornados und Hagelstürmen vor allem im Süden der USA, während El Niño-Konditionen das Gegenteil bewirkten, berichten die Forscher um Allen im Magazin "Nature Geoscience".

Sie hatten unter anderem Daten des Nationalen Klimadatenzentrums der USA (NCDC) von 1979 bis 2012 ausgewertet. In anderen Erdegionen waren bereits Verbindungen etwa von Dürren oder Überflutungen mit dem Klimaphänomenen bekannt.

El Niño (Spanisch für "das Kind") tritt unregelmäßig, aber oft gegen Jahresende auf und führt unter anderem dazu, dass der Pazifik vor der Westküste Südamerikas wärmer wird und vor der Ostküste Australiens und Indonesiens kälter. La Niña tritt im Verlauf mehrerer Jahre abwechselnd dazu auf und gilt als Gegenstück.

Anfang des Monats hatten Wissenschaftler der US-Klimabehörde NOAA bekanntgegeben, dass der zuletzt 2009/2010 aufgetretene El Niño zurückgekehrt sei. Die Forscher um Allen sagen deshalb voraus, dass es in diesem Jahr eine vergleichsweise ruhige Tornado-Saison in den USA geben wird.

Mitteilung der NOAA

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