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Die ansteckende Blutarmut ist für den Menschen ungefährlich. Pferde sterben innerhalb weniger Wochen.

Tod binnen weniger Wochen

Elf Pferde mit gefährlichem EIA-Virus infiziert

Die Pferdeseuche Ansteckende Blutarmut der Einhufer (EIA) greift das Blut sowie die blutbildenden Organe an - und kann innerhalb weniger Wochen zum Tod der erkrankten Tiere führen.

Riems/Hamburg - In verschiedenen Teilen Deutschlands haben sich etliche Pferde mit einem gefährlichen Virus infiziert. Seit Anfang Juni wurde die ansteckende Blutarmut der Einhufer (EIA; Equine Infektiöse Anämie) bei insgesamt elf Pferden zwischen Bayern und Hamburg nachgewiesen, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bestätigte. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. Die meisten infizierten Pferde stehen demnach in Zusammenhang mit Polosport. Das Virus, das vor allem von Bremsen und Wadenstechern verbreitet wird, ist für Menschen ungefährlich.

Der erste Fall der meldepflichtigen Seuche war nach Angaben des FLI Anfang Juni im niedersächsischen Verden festgestellt worden. Betroffen waren seitdem auch Tiere in der Grafschaft Bentheim, in Donau-Ries, Düsseldorf und Hamburg. Infizierte Tiere werden demnach eingeschläfert, um die betroffenen Bestände wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet, wie Patricia König vom Nationalen EIA-Referenzlabor mitteilte. DNA-Analysen der Erreger sollen nun zeigen, ob es einen Zusammenhang zwischen den Infektionen gibt.

Einmal infizierte Tiere tragen das Virus lebenslang im Körper, oft ohne auffällig zu werden. Schübe der Erkrankung gehen mit Fieber einher und enden meist tödlich. Gefährdet sind neben Pferden auch Esel, Maultiere und Zebras.

dpa

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