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Konsum-Wahn in China

Eltern verkaufen Baby für iPhone

Peking - Herzlose Eltern in China haben ihr Baby über das Internet verkauft - angeblich, um ihre anderen Kinder versorgen zu können. Doch stattdessen ist die Mutter shoppen gegangen:

Bei der Polizei gaben die Eltern an, sie hätten das Mädchen nicht aus Eigennutz weggegeben, sondern um ihrem dritten Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch in Wirklichkeit habe sich die Mutter für das Geldunter anderem ein iPhone und teure Turnschuhe gekauft , wie die staatliche Zeitung "Jiefang Ribao" am Freitag berichtete.

Wie viel Geld die Adoptiveltern ihnen zahlen, wurde in dem Bericht nicht genannt. Im Internet hatten die Eltern aber zwischen 30.000 und 50.000 Yuan (3590 bis 5980 Euro) für das Baby verlangt. Gegen die Eltern wird nun wegen Menschenhandels ermittelt. Die Polizei in Shanghai waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft wollte sich nicht zu dem Fall äußern.

In China sind Produkte von Apple äußerst beliebt. Im vergangenen Jahr hatte ein junger Mann für Schlagzeilen gesorgt, der seine Niere an Organhändler verkaufte - um sich von dem Geld ein iPhone und ein iPad zu kaufen.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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