Bundesinstitut warnt

Monster-Narbe wegen Entferner-Creme! Tattoo fällt einfach ab

Bangkok - Wer ein Tattoo entfernen lassen möchte, hört immer wieder Horrorgeschichten davon. Ein besonders gruseliges Beispiel ist nun im Netz aufgetaucht.

Vorsicht, der Inhalt ist nur etwas für starke Nerven! Ein 20-Jähriges Mädchen aus Thailand war das Tattoo auf ihrem Dekolletee leid. Warum genau Pasuda Reaw sich von dem Rosenkranz auf ihrer Brust trennen wollte, ist unklar. Was aber passiert, als sie versucht ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, demonstrieren Fotos auf ihrem Instagram-Account mit dem Namen rreaw.

Das Mädchen hat Aufnahmen ihrer Brusttattoo-Entfernung ins Netz gestellt. Um die gestochenen Blumen zu entfernen, benutzte Pasuda Reaw, wie Medien berichten, angeblich die sogenannte „Rejuvi“-Methode. Bei dieser Entfernungstechnik werden die Zellen mit den Farbpigmente zerstört und die Tinte chemisch aus der Hautschicht entfernt. Aus der Tattoo-Farbe bildet sich dann ein Schorf und der Hautschmuck ist Geschichte.

Horrorgeschichte bei Tattoo-Entfernung

Dafür muss die Tattoo-Entferner-Creme, wie bei einer Tätowierung, mit einer Nadel unter die Haut gespritzt. Die Behandlung klingt relativ einfach, doch bei dem Mädchen war das überhaupt nicht der Fall.

Anfangs schien alles nach Plan zu laufen. Am dritten Tag nach der Prozedur postet die 20-Jährige ein Foto auf Instagram, mit dem Kommentar „3 day“ (3 Tag). 

9day

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Tage später sieht die Haut allerdings ganz anders aus. Es hat sich zwar eine Kruste gebildet, doch die Wunde nässt und sieht entzündet aus.

Nachdem die Infektion behandelt war, löste sich die Kruste über der Wunde. Das Tattoo fällt dann im wahrsten Sinne des Wortes einfach ab, wie ein gepostetes Foto beweist. Doch damit ist die schreckliche Tortur noch nicht vorbei. Die Haut über der Wunde ist dünn und überaus empfindlich. Immer wieder reißt sie auf und blutet. 

Nach über einem Monat ist das Tattoo weg und die Haut geheilt, aber die junge Frau wird wohl ihr ganzes Leben an ihr farbiges Körperbild erinnert werden: eine Narbe ziert ihrere Brust. 

Mit den zum Teil gruseligen Fotos möchte sie andere vor den Risiken dieser Methode warnen. Wer mit seinem Tattoo unglücklich ist, sollte sich die Tinte nur von Profis entfernen lassen, raten auch Experten.

❤️

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Risiko Tattoo-Entfernung?

Bei der beschriebenen Methode besteht Infektionsgefahr, warnt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Im Jahr 2011 kam, wie das BfR berichtet, teils zu schweren Entzündungsreaktionen mit Narbenbildung.

„Think befor you ink!“

Die Entfernung von Tattoos und Permanent-Make-up sollte daher nur mittels medizinisch anerkannter und unbedenklicher Verfahren und von entsprechend geschultem Personal vorgenommen werden, empfiehlt das BfR. Verbraucher sollten über alle Risiken umfassend aufgeklärt werden.

ml/Video: SnackTV

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