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Bombenentschärfung in Bremen

Rund 2500 Bewohner betroffen

Nach Evakuierung: 1000-Kilo-Bombe in Bremen abtransportiert

Bremen - Der tonnenschwere Koloss lag nahe einer Gasleitung. Da wäre eine Sprengung zu riskant gewesen. Deshalb entschieden sich die Bombenexperten in Bremen anders.

Die 1000 Kilo schwere Weltkriegsbombe im Bremer Stephani-Viertel ist zur Sprengung an einen unbewohnten Ort am Stadtrand abtransportiert worden. Sämtliche Evakuierungen und Sperrungen wurden aufgehoben, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Zunächst sollte die amerikanische Bombe entschärft werden. Als dies am Sonntagmorgen nicht gelang, wurde eine Sprengung am Fundort erwogen. Nach einer Risikoabwägung hätten sich der Sprengmeister der Kampfmittelräumdienstes und der Einsatzleiter jedoch für den Abtransport entschieden, sagte nun ein Sprecher der Polizei.

„In der Nähe des Fundortes verläuft eine Gashochdruckleitung. Das war schon bekannt, als wir von einer Entschärfung ausgingen, aber für eine Sprengung war das zu riskant.“ Die Bombe sei nach ihrer Freilegung transportabel gewesen, daher habe man sich entschieden, sie an den Stadtrand zu bringen. Dort soll sie gesprengt werden.

Polizei und Feuerwehr hatten schon am Sonntagmorgen mit der Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser begonnen. Rund 2500 Bewohner beidseitig der Weser im Radius von 600 Metern um den Fundort mussten ab 8.00 Uhr ihre Häuser verlassen. Mehrere Hotels, Firmen und auch das Funkhaus von Radio Bremen fielen in die Evakuierungszone.

dpa

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