+
Eine Grafik der US-Erdbebenwarte USGS zeigt das Zentrum des Bebens 160 Kilometer südöstlich von Gibraltar. Foto: USGS

Erdbeben an Marokkos Mittelmeerküste

Madrid (dpa) - Ein starkes Erdbeben hat die marokkanische Mittelmeerküste erschüttert. Nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts in Spanien hatte das Beben eine Stärke von 6,3. Es folgte ein Nachbeben der Stärke 5,3.

In der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla entstanden einzelne Gebäudeschäden. Wie die spanischen Behörden mitteilten, wurden weder in Melilla noch auf dem südspanischen Festland Menschen verletzt.

Die US-Erdbebenwarte USGS und das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gaben die Stärke mit 6,1 an. Das Erdbeben ereignete sich den Angaben aus Potsdam zufolge in zehn Kilometern Tiefe, das Zentrum lag 160 Kilometer südöstlich von Gibraltar.

In Melilla ordneten die Behörden an, dass die Schulen am Montag geschlossen bleiben sollen. Es müsse zuerst geprüft werden, ob die Schulgebäude ernsthaft beschädigt worden seien. Die Erdstöße waren auf dem spanischen Festland in der gesamten Region Andalusien zu spüren. In der Hafenmetropole Málaga und den Urlaubergebieten an der Costa del Sol wurden viele Menschen aus dem Schlaf gerissen.

GFZ in Potsdam

USGS

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Körper zu kurvig: Frau muss Pool verlassen
Eine junge Frau aus den USA musste den Pool verlassen, weil ihr Körper „unangemessen“ sei. Noch unglaublicher ist der Fall, wenn man die Fotos dazu sieht.
Körper zu kurvig: Frau muss Pool verlassen
Tausende müssen wegen Brandgefahr Hochhäuser verlassen
Aktionismus oder Vernunft? In London müssen Tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil der Brandschutz in ihren Hochhäusern unzureichend sein soll. Nicht alle …
Tausende müssen wegen Brandgefahr Hochhäuser verlassen
Ferkel stehen auf neues Spielzeug
Wer das Knirpsschweinchen von Michel aus Lönneberga kennt, weiß, wie gerne Schweine spielen. Dabei sind sie durchaus wählerisch.
Ferkel stehen auf neues Spielzeug
Nach Erdrutsch in China schwindet Hoffnung für 118 Verschüttete
Bislang sind bereits 15 Leichen gefunden. Die Bergungsarbeiten nach dem Bergrutsch in Südwestchina sind sehr schwierig. Die Vermissten könnten bis zu 20 Meter unter den …
Nach Erdrutsch in China schwindet Hoffnung für 118 Verschüttete

Kommentare