Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
+
Mindestens 589 Menschen waren nach dem Beben am Sonntag laut Behördenangaben ums Leben gekommen.

Problematische "Hilfe"

Erdbeben in China: Freiwillige behindern Bergung

Peking - Sie kommen, um zu helfen - aber werden selbst zur Last: Hunderte Freiwillige sind in Chinas Erdbebengebiet aufgebrochen. Ohne Spezialkenntnisse und Proviant schaffen sie dort jedoch Probleme.

Nach dem schweren Erdbeben in Südwestchina haben Rettungskräfte über den Einsatz freiwilliger Helfer geklagt. Viele Menschen seien nach den schockierenden Bildern im Fernsehen über das stärkste Erdbeben seit Jahren in der Provinz Yunnan in die Region aufgebrochen, sagten Rettungskräfte dem Staatsfernsehen CCTV am Donnerstag. Aber die selbst ernannten Retter verschlimmerten die Situation im Erdbebengebiet nur.

Gerade junge Menschen hätten sich auf den Weg zu den Dörfern in der Nähe des Epizentrums gemacht, sagte ein Einsatzleiter dem Sender CCTV. Mit ihren Autos blockierten sie nun die ohnehin stark beschädigten Straßen in die Unglücksregion in der Gemeinde Ludian rund 370 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Kunming. Die Freiwilligen seien zwar hochmotiviert, aber sie hätten keine Ahnung, wie eine Bergung ablaufe. Sie erreichten die Region mit wenigen Nahrungsmitteln und seien dann selbst auf die ohnehin knappen Hilfsgüter angewiesen.

Sogar Chinas Staatsrat schaltete sich ein. In einer landesweiten Mitteilung schrieb die Behörde: „Nicht-professionelle Hilfsorganisationen, Freiwillige, Touristen usw. sollten nicht in das Katastrophengebiet gehen.“ Anstatt die Arbeit der Profis vor Ort zu behindern, sollten engagierte Bürger lieber für die Erdbebenopfer Geld spenden. Chinesische Medien hatten berichtet, dass Hunderte Freiwillige in die Region aufgebrochen waren.

Die Erschütterungen vom Sonntag waren die stärksten seit 14 Jahren in der Provinz Yunnan. Mindestens 589 Menschen waren nach dem Beben am Sonntag laut Behördenangaben ums Leben gekommen. Mehr als 2800 Menschen wurden verletzt.

Mindestens 175 Tote bei Beben in China

Mindestens 175 Tote bei Beben in China

Tausende Soldaten und paramilitärische Einheiten koordinieren die Bergungsaktion in Chinas Südwesten. Spezialkräfte hatten in den vergangenen Tagen verschüttete Straßen geräumt, und die Stromversorgung in weiten Teilen der Unglücksregion wieder hergestellt. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Soldaten erreichten in der Nacht auf Donnerstag erstmals den abgelegenen Ort Ganjiazhai. Das Beben hatte einen Erdrutsch ausgelöst, der einen Teil des Dorfes unter sich begraben hatte. Aus den Trümmern bargen die Einsatzkräfte nur noch neun Leichen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Militärangaben berichtete. Gerade in abgelegenen Dörfern werden noch Verschüttete unter Trümmern vermutet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unbekannter filmt mit Drohne nackten Mann im Bad
Mit einer Drohne hat ein Unbekannter Menschen in einem Haus gefilmt. Für einen Mann war das besonders schlimm: Er war gerade nackt.
Unbekannter filmt mit Drohne nackten Mann im Bad
Totale Sonnenfinsternis am 21. August 2017: Alle Infos zu dem Naturspektakel 
Am 21. August 2017 steht den USA die erste totale Sonnenfinsternis seit 38 Jahren bevor. Hier erhalten Sie alle Eckdaten und wichtige Hintergründe zu dem seltenen …
Totale Sonnenfinsternis am 21. August 2017: Alle Infos zu dem Naturspektakel 
Mann erschossen - Polizei prüft mögliche Kontakte in Rockerszene
Als er gerade seine Tochter im Auto anschnallen wollte, wurde der Mann erschossen. Die Polizei schließt eine Verbindung zur Rockerszene nicht aus.
Mann erschossen - Polizei prüft mögliche Kontakte in Rockerszene
Bluttat in Finnland: Polizei bestätigt zwei Tote
In der finnischen Stadt Turku hat ein Angreifer auf mehrere Menschen eingestochen. Die Polizei spricht von zwei Toten. Ein Täter wurde festgenommen - die Polizei fahndet …
Bluttat in Finnland: Polizei bestätigt zwei Tote

Kommentare