Terrorverdacht bei Messerattacke in Finnland - Zwei Tote und sechs Verletzte

Terrorverdacht bei Messerattacke in Finnland - Zwei Tote und sechs Verletzte
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Große Risse ziehen sich durch ein Haus auf der griechischen Insel Kefalonia nach dem Erdbeben.

Verletzte und Schäden

Neues Erdbeben erschüttert Kefalonia

Athen - Die griechische Insel Kefalonia kommt nicht zur Ruhe. Seit acht Tagen erschüttern die Insel Erbeben. Mehrere Menschen wurden verletzt. Hunderte Häuser sind unbewohnbar.

Zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen hat ein starkes Erdbeben die westgriechische Insel Kefalonia erschüttert. Das Beben vom Montagmorgen hatte eine Stärke von mindestens 5,7, wie das geodynamische Institut in Athen mitteilte. Auf der Insel mit etwa 36 000 Einwohnern herrschte am Montag laut Augenzeugen Angst. Der Erdstoß wurde als sehr stark empfunden. Das Beben konnte man im gesamten Westen Griechenlands spüren. Sogar im rund 300 Kilometer östlich liegenden Athen wurde der Erdstoß in höheren Etagen bemerkt.

Mindestens zehn Menschen seien leicht verletzt worden, die meisten von herabfallenden Gegenständen, sagte der Direktor des Krankenhauses der Kleinstadt Lixouri im griechischen Rundfunk. Die meisten von ihnen konnten rasch wieder entlassen worden.

„Wir haben einige Verletzte und im Hafen erhebliche Schäden“, sagte der Bürgermeister der Inselhauptstadt Argostoli, Alexandros Parisis, im Rundfunk. Das Epizentrum lag nahe Argostoli.

Bereits am 26. Januar hatte ein Erdeben der Stärke 5,9 die Insel erschüttert und erhebliche Schäden angerichtet. Sieben Menschen waren damals leicht verletzt worden. Es folgten hunderte Nachbeben.

Auf der Insel war nach dem ersten Beben der Notstand ausgerufen worden. Die Regierung stellte eine Fähre und ein Schiff der Marine mit rund 2000 Betten zur Verfügung - für Menschen, die Angst hatten, in ihre Häuser zurückzukehren. Zudem legte ein Schiff der Marine mit mehreren Ärzten an Bord in Argostoli an.

Kefalonia und die nahegelegene Insel Zakynthos wurden 1953 nach einem Seebeben der Stärke 7,2 verwüstet. Damals gab es etwa 500 Tote.

dpa

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