Tuwa verhängt Ausnahmezustand

Erdbeben erschüttert sibirische Republik

Moskau - Nach einem schweren Erdbeben in Sibirien hat die betroffene Republik Tuwa im Süden Russlands an der Grenze zur Mongolei den Ausnahmezustand verhängt.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,8. Wegen Nachbeben und Einsturzgefahr von Gebäuden evakuierten die Behörden einzelne Krankenhäuser sowie einige andere Gebäude, wie der Zivilschutz nach Angaben der Agentur Interfax am Sonntag mitteilte. Über Opfer und größere Schäden war zunächst nichts bekannt. Das Epizentrum lag etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Kysyl.

Nach Behördenangaben richteten Einsatzkräfte in Schulen und Kindergärten allein in Tula 41 Notunterkünfte für mehr als 5000 Menschen ein. In vielen Gebäuden in der Region seien bei dem etwa 30 bis 40 Sekunden langen Erdstoß Scheiben geborsten und Wände gerissen. Vereinzelt gab es Berichte über Stromausfälle. Es war bereits das zweite schwere Beben in dem Gebiet in diesem Winter. Geologen erwarten nach einem ähnlich starken Erdstoß im Dezember weitere Erschütterungen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Drei polnische Erntehelfer sterben bei Badeunfall
Taucher ziehen die drei Männer noch lebend aus dem Wasser, doch die Ärzte können ihr Leben nicht mehr retten. Die Staatsanwaltschaft geht von ein Unfall aus.
Drei polnische Erntehelfer sterben bei Badeunfall
Polizisten kommen nicht durch Stau - dann passiert Ungewöhnliches 
Nach einem Unfall in einer Baustelle staut sich der Verkehr so, dass die Beamten mit dem Streifenwagen nicht durchkommen. 
Polizisten kommen nicht durch Stau - dann passiert Ungewöhnliches 
Polizisten stoppen diesen VW Golf GTI - und können nicht glauben, was sie unter dem Wagen sehen
Die Polizei zog einen VW Golf GTI aus dem Verkehr. Was die Beamten unter dem Wagen sahen, konnten sie kaum glauben. 
Polizisten stoppen diesen VW Golf GTI - und können nicht glauben, was sie unter dem Wagen sehen
Kleinbus fährt nach Pinkpop-Festival in Besuchergruppe
Schreckliches Ende eines Musikfestivals: Besucher laufen zu ihren Zelten oder gehen nach Hause. Da rast ein Kleinbus in eine Menschengruppe.
Kleinbus fährt nach Pinkpop-Festival in Besuchergruppe

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.