Medienbericht: Messerangriff in Lübeck - Mehrere Verletzte

Medienbericht: Messerangriff in Lübeck - Mehrere Verletzte
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Der Seismograph der Erdbebenwarte in Bergisch-Gladbach verzeichnet am 14.02.2011 Ausschläge. Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hatte damals Menschen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens aufgeschreckt.

Erdbeben erschüttert Westdeutschland

Düsseldorf -Ein ungewöhnlich heftiges Erdbeben hat am Donnerstagabend den Westen Deutschlands in Aufregung versetzt. Rund um das Epizentrum am Niederrhein und sogar bis nach Amsterdam wackelte der Boden.

Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat am Donnerstagabend viele Menschen im Westen Deutschlands aufgeschreckt. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge aber niemand. Auch Sachschäden habe es keine gegeben, berichteten die Polizeidirektionen in Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen übereinstimmend. Allerdings seien insgesamt hunderte Anrufe besorgter Bürger eingegangen.

Die schwersten Erdbeben der vergangenen 50 Jahre

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Über die Stärke des Erdbebens und das Epizentrum am Niederrhein hatte es zunächst unterschiedliche Angaben verschiedener Institute gegeben. Die Erdbebenstation Bensberg wies die Stärke am späten Abend mit 4,4 auf der Richterskala aus. Das Epizentrum sei in Goch am Niederrhein gewesen, sagte der Leiter der Erdbebenstation, Professor Klaus Hinzen von der Universität Köln, der Nachrichtenagentur dpa.

Das Beben sei kurz nach 21.00 Uhr in einem Radius von rund 200 Kilometern spürbar gewesen. “Von Bielefeld bis Brüssel, im Bonner Raum und sogar bis Amsterdam“, berichtete Hinzen. Zahlreiche Bürger hätten sich gemeldet und um Informationen gebeten.

Hunderte Anrufe besorgter Bürger

Das Beben war den Aufzeichnungen zufolge in diesem Herbst das bisher heftigste in Deutschland. In den vergangenen Tagen waren bereits mehrere Beben im Vogtland gemessen worden, die aber weniger stark waren. Der Seismologe Nicolai Gestermann von der Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover sprach von einem Beben mittlerer Stärke, wie es etwa ein- bis zweimal jährlich in Deutschland vorkomme. Größere Schäden seien dabei in der Regel nicht zu erwarten.

Die Feuerwehren und Polizeistationen in ganz Nordrhein-Westfalen erhielten hunderte Anrufe besorgter Bürger. Die Polizei in Kleve - rund zehn Kilometer vom Epizentrum entfernt - berichtete von mehr als 350 Notrufen. Aber auch im Ruhrgebiet und im mehr als 100 Kilometer entfernten Raum Köln/Bonn sowie im Raum Münster gingen Anrufe ein. “Es hat geruckelt und danach gab es massiv Anfragen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Dortmund. Ein Polizeisprecher in Köln wunderte sich, dass “einige Feinfühlige“ tatsächlich angerufen hätten. Das Beben sei dort so gut wie nicht mehr zu spüren gewesen.

dpa

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