Explosion in Beirut: Erstes deutsches Opfer bekannt - Behörden nehmen Dutzende Hafen-Mitarbeiter fest

Explosion in Beirut: Erstes deutsches Opfer bekannt - Behörden nehmen Dutzende Hafen-Mitarbeiter fest
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Helfer befreien einen Verwundeten in Manila.

Mindestens zwei Verletzte

Erdbeben im Süden der Philippinen

Manila - Bei einem Erdbeben im Süden der Philippinen sind am Samstagmorgen mindestens zwei Menschen verletzt worden.

Das Beben der Stärke 6,8 erschütterte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS die Insel Mindanao. Das Zentrum des Bebens lag demnach 53 Kilometer vor der Südküste Mindanaos. Nach Angaben des philippinischen Instituts für Seismologie hatte das Beben sogar eine Stärke von 7,2.

Etliche Gebäude in der Region um die Küstenstadt General Santos wurden durch den Erdstoß beschädigt, darunter ein Krankenhaus, zwei Behördengebäude und ein Hafen. Das Beben überraschte die Anwohner im Schlaf, viele Menschen rannten in Panik auf die Straße. Mindestens ein Haus stürzte ein, kurzzeitig fiel auch der Strom aus. Mit großen Schäden rechnen die Behörden aber nicht, wie der Leiter des seismologischen Instituts, Renato Solidum, im Fernsehsender ABS-CBN sagte.

Auch eine Tsunamiwarnung wurde nach zwei Stunden wieder aufgehoben. Als Vorsichtsmaßnahme wurden aber einige Küstenorte geräumt. Bei der Evakuierung der Städte Glan und Malapatan wurden zwei Menschen verletzt, wie ein Vertreter der Zivilschutzbehörde sagte. Ein Mensch sei von einem herunterfallenden Stein getroffen worden, eine schwangere Frau habe sich bei einem Sturz verletzt.

Die Philippinen liegen auf dem pazifischen Feuerring, an dem tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Dies führt zu häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im Oktober 2013 waren bei einem Beben der Stärke 7,1 mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen, jahrhundertealte Kirchen wurden zerstört.

Die bisher schwerste Naturkatastrophe auf den Philippinen hatte sich 1976 ereignet. Ein Erdbeben samt Tsunami traf die Inseln Sulu und Mindanao, mindestens 5000 Menschen wurden in den Tod gerissen. Die Flutwellen überschwemmten rund 700 Kilometer Küste und zerstörten viele Orte.

AFP

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