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Erdbeben in China: Mindestens elf Tote - Region gilt als besonders gefährdet

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Ein Erdbeben erschütterte die Provinz Sichuan in China.
Ein Erdbeben erschütterte die Provinz Sichuan in China. © dpa / Zeng Lang

Schlimmes Unglück bei einem Erdbeben in Asien: In der chinesischen Provinz Sichuan sind mindestens elf Menschen gestorben, 120 Personen wurden verletzt.

Sichuan - Katastrophe in Asien: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 in der chinesischen Provinz Sichuan sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 120 weitere Menschen wurden nach Angaben von Behördenvertretern und Staatsmedien am Montagabend verletzt. Das Zentrum des Bebens lag nahe der Stadt Yibin in 16 Kilometern Tiefe, wie die chinesische Erdbebenwarte mitteilte.

Es folgten eine Reihe von Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 5,1. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Hauptbebens mit 5,8 an. Starker Regen erschwerte die Rettungsarbeiten in der betroffenen Region. Mehr als 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Rund 5000 Zelte wurden in die Erdbebengebiete gebracht.

Erdbeben in China: Mindestens elf Tote

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, nahe des Epizentrums sei ein Hotel eingestürzt. Unklar war aber zunächst, ob dabei Menschen verletzt oder getötet wurden. Der Staatssender CCTV zeigte Rettungskräfte, die einen Überlebenden auf einer Trage aus Gebäudetrümmern bargen.

Erdbeben treten in Sichuan häufig auf. Im Jahr 2008 erschütterte ein Beben der Stärke 7,9 die Provinz. 87.000 Menschen kamen ums Leben oder gelten als vermisst. In Indien kam es ebenfalls zu einem tödlichen Unglück.

AFP

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