Bombendrohung in Kiel: Hauptbahnhof geräumt

Bombendrohung in Kiel: Hauptbahnhof geräumt
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Bereits Ende Februar hatte ein Erdbeben Papua-Neuguinea erschüttert (Symbolbild).

Zunächst Tsunami-Warnung

Erdbeben erschüttert Insel-Staat: Ausmaß der Zerstörung noch unklar

Schon wieder ist Papua-Neuguinea von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Viele Gebiete in dem Pazifikstaat sind abgelegen und nur schwer zugänglich. Deswegen kann es Tage dauern, bis Behörden oder Hilfsorganisationen von Zerstörungen erfahren.

Papua-Neuguinea - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Freitag den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Eine zunächst ausgerufene Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Allerdings liegen die Gebiete, die betroffen sein könnten, in abgelegenen Regionen.

Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 162 Kilometer von der Stadt Rabaul entfernt in 35 Kilometern Tiefe. Es folgten zwei Nachbeben mit einer Stärke von 5,3 und 5,1.

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab zunächst eine Warnung heraus. Demnach könnten "gefährliche" Wellen von bis zu einem Meter Höhe die Küste treffen. Später erklärte das Warnzentrum, die Gefahr sei vorüber.

Der Inselstaat liegt auf dem „Pazifischen Feuerring“

Papua-Neuguinea war erst Ende Februar von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 getroffen worden. Dabei kamen mindestens 125 Menschen ums Leben. Der Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem mehrere Erdplatten aufeinanderstoßen. Immer wieder kommt es dort deshalb zu Erdbeben.

Viele Gebiete in dem Pazifikstaat sind abgelegen und nur schwer zugänglich. Deswegen kann es Tage dauern, bis Behörden oder Hilfsorganisationen von Zerstörungen erfahren.

Update vom 6. August 2018

Im benachbarten Indonesien hat sich ein Beben derselben Stärke ereignet und ebenfalls zahlreiche Todesopfer gefordert. Auf der indonesischen Insel Lombok werden Touristen evakuiert.

AfP

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