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Erdbeben der Stärke 5,3 in Südafrika

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- Johannesburg - Nach einem Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Südafrika sind 42 Bergarbeiter in 2,4 Kilomter Tiefe verschüttet worden. In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchten am Abend Kollegen, sich den Verschütteten durch die nach Steinschlag blockierten Stollen zu nähern. "Wir graben und graben", sagte Bergwerksprecher Ilja Graulich. Mindestens 23 Bergarbeiter wurden durch das Beben verletzt, vier davon schwer. Insgesamt wurden 3200 Arbeiter evakuiert.

Das Erdbeben hatte in dem Ort Stilfontein (160 Kilometer westlich von Johannesburg) schwere Gebäudeschäden angerichtet. 35 Bewohner wurden verletzt, Autos, Einkaufszentren und öffentliche Einrichtungen beschädigt. Der Ort gehört zum Goldbergbau-Gebiet im weiteren Umfeld von Johannesburg. Im November 2004 hatte es dort ein Beben der Stärke 4,9 gegeben. Ian Saunders vom seismologischen Institut in Pretoria schloss einen Zusammenhang mit dem Bergbau in der Region nicht aus. "Möglicherweise handelt es sich um die Reaktivierung einer bestehenden Bruchlinie", sagte er.

Die Schächte von Südafrikas Gold-Bergwerke sind zum Teil mehr als drei Kilometer tief. Der Goldbergbau gilt wegen der schwierigen Umstände beim Abbau des Edelmetalls als riskant. Seit Juni 2004 kamen nach Gewerkschaftsangaben 30 Arbeiter untertage ums Leben.

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