Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler
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Anhaltende Regenfälle erschweren die Bergungsarbeiten. Foto: Stringer

Nach heftigen Regenfällen

Erdrutsch in Südchina: Rettung wird zum Rennen gegen die Zeit

Peking - Die Regenfälle sind ungewöhnlich heftig. Plötzlich kommt der Berg ins Rutschen. Tonnenweise Erdmassen begraben die Baustelle eines Wasserkraftwerks. Können die Vermissten noch lebend gerettet werden?

Hunderte Helfer graben so schnell es geht, doch die Überlebenschancen der Verschütteten schwinden: Mehr als einen Tag nach einem Erdrutsch in Südchina werden unter den Geröllmassen noch immer 17 Menschen vermisst. 22 Leichen und 13 zum Teil schwer verletzte Menschen zogen die Retter bislang aus den Trümmern, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete.

Nach ungewöhnlich schweren Regenfällen hatte der Erdrutsch am frühen Sonntagmorgen eine Interimsunterkunft an der Baustelle eines Wasserkraftwerkes im Kreis Taining in der südostchinesischen Provinz Fujian unter sich begraben. Die Geröllmassen wurden auf 100 000 Kubikmeter geschätzt.

Paramilitärische Polizeikräfte verstärkten die Bergungstrupps, die mit Spürhunden nach Lebenszeichen unter den Erdmassen, Felsen und Trümmern suchten. Auch waren Dutzende Bagger im Einsatz. Anhaltende Regenfälle erschwerten die Bergungsarbeiten.

„Wir schliefen noch, als der Berg anfing, stark zu beben, und ehe wir uns versahen, flossen Sand und Schlamm in unser Zimmer, berichtete der Arbeiter Deng Chunwu der Nachrichtenagentur Xinhua. Er überlebte, indem er sich mit drei Arbeitskollegen unter einen Stützpfeiler rettete. Ihr Raum sei zehn Meter zur Seite verschoben worden.

Erdrutsch in China: Retter suchen nach Verschütteten

„Es regnete seit Tagen ununterbrochen, und ich dachte, das ist halb so wild“, sagte Deng Chunwu. „Aber der Regen in der Nacht war stärker als je zuvor.“ Er und seine Kollegen wurden ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen war schwer verletzt. Alle Verletzten waren aber in stabilem Zustand, wie Xinhua berichtete.

Staats- und Parteichef Xi Jinping und Regierungschef Li Keqiang riefen zu äußersten Anstrengungen auf, um die Opfer zu finden.

Die starken Regenfälle in Südchina hatten in der Region seit Mittwoch mehrere Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Auch die Ernte vieler Bauern wurde zerstört. In der Provinz Hubei starb ein drei Jahre altes Kind, nachdem es mit seiner Großmutter von den Fluten erfasst wurde. Die Frau wird noch immer vermisst.

dpa

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