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Polizeifahrzeuge an der Grenze von Bayern zu Thüringen: Am Fundort von Peggys Leiche waren DNA-Spuren des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt gefunden worden. Foto: Fricke

Fragen nach Spurensicherung

Ermittler stellen Ergebnisse zu Böhnhardt-Spur bei Peggy vor

Bayreuth (dpa) - Knapp ein Dreivierteljahr nach dem Fund von DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der Knochen der Schülerin Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg liegen nun die Ermittlungsergebnisse vor.

Diese wollen Staatsanwaltschaft und Polizei heute in Bayreuth vorstellen. Im vergangenen Sommer hatte ein Pilzsammler in Thüringen, rund 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt, Knochen des 2001 verschwundenen Mädchens gefunden. Die Ermittler entdeckten auch DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt - ungeklärt blieb bislang, auf welche Weise die Spur entstanden ist.

Es gab aber Anhaltspunkte dafür, dass bei der Spurensicherung identisches Gerät verwendet wurde wie nach dem Tod Böhnhardts 2011. So könnte die Spur verunreinigt worden sein.

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