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Bei einem Zugunglück in Hessen sind am Dienstag 26 Menschen verletzt worden.

26 Verletzte

Verletzte und Sperrungen nach Bahnunfällen

Kassel - Folgenreiche Zugunglücke: In Hessen kollidiert auf einem Bahnübergang ein Zug mit einem Lastwagen, in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf entgleisen fünf Wagen mit einem gefährlichen Gas.

Bei zwei Bahnunglücken in Deutschland sind mehr als zwei Dutzend Menschen verletzt worden - es kam zu langwierigen Sperrungen und Verspätungen. Im hessischen Großen-Buseck stieß ein mit etwa 140 Passagieren besetzter Zug, in dem auch eine Kindergartengruppe saß, am Dienstagabend mit einem Lastwagen zusammen. In Nordrhein-Westfalen entgleisten in Düsseldorf mehrere Waggons mit einem gefährlichen Gas, was zu Sperrungen auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet führte.

In Mittelhessen wurden 24 Reisende, der Lkw-Fahrer und ein Mitarbeiter einer angrenzenden Firma leicht verletzt. Der Schaden an Bahn, Lkw und einer Signalanlage wurde auf mehr als 230 000 Euro geschätzt. Der Lastwagen-Fahrer war ersten Ermittlungen zufolge wegen eines Staus auf dem Bahnübergang stehengeblieben, als sich die Halbschranken schlossen. Trotz Notbremsung konnte der Lokführer den Zusammenprall nicht mehr verhindern. Unverletzt blieb die Kindergartengruppe, die an Bord des Zuges war. In ersten Berichten war von einer Schülergruppe die Rede gewesen.

Im Düsseldorf führte das Unglück im Bahnverkehr zu Dutzenden Ausfällen, Umleitungen und Verspätungen. Am Dienstagabend waren fünf Kesselwagen mit dem gefährlichen Gas Propylen aus dem Gleis gesprungen. Einer der Waggons kippte auf die Seite. Die Feuerwehr ging von hoher Brand- und Explosionsgefahr aus. Nach der Vollsperrung ist die vielbefahrene Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet inzwischen wieder frei. „Die Züge des Fern- und Nahverkehrs fahren wieder weitgehend planmäßig“, teilte die Deutsche Bahn mit, nachdem die Sperrung nach 45 Minuten - und damit früher als geplant - aufgehoben wurde.

dpa

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