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Kai Diekmann bestreitet den Vorwurf sexueller Belästigung. 

Herausgeber der "Bild"-Gruppe

Kai Diekmann wegen sexueller Belästigung angezeigt

Potsdam - Kai Diekmann, derzeit noch Herausgeber der "Bild"-Gruppe, sieht sich mit dem Vorwurf sexueller Belästigung konfrontiert. Er bestreitet das.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam sagte, dass eine Anzeige eingegangen sei und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Der Vorwurf werde nun geprüft. Dem "Spiegel" (Ausgabe 2/2017) zufolge wirft eine Mitarbeiterin des Springer-Verlags Diekmann vor, sie nach einer Klausurtagung in Potsdam im Sommer belästigt zu haben. Diekmann bestreitet das.

Diekmanns Rechtsanwalt Otmar Kury teilte mit: "Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos, und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden."

Springer-Sprecherin Edda Fels sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie könne die Angaben des Nachrichtenmagazins bestätigen. Das Unternehmen habe die Vorwürfe mit Hilfe externer Rechtsexperten untersucht und mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kein strafbares Verhalten Diekmanns festgestellt.

"Die Ergebnisse haben wir mit Einverständnis von Herrn Diekmann an die Staatsanwaltschaft zur rechtsverbindlichen Klärung weitergegeben. Dort wird der Vorgang nun untersucht." Es gebe keinen Zusammenhang zur Entscheidung Diekmanns, das Unternehmen Ende Januar 2017 zu verlassen.

dpa

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