Bundeswehr erschießt zwei Aufständische

Berlin - Bei einem Feuergefecht nahe Kundus in Nordafghanistan haben deutsche Soldaten zwei Aufständische erschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Freitag in Berlin mit. Auf deutscher Seite sei niemand verletzt worden.

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Deutscher Soldat in Afghanistan getötet

Das Gefecht fand demnach am Donnerstagabend gegen 21.45 Uhr Ortszeit etwa zwölf Kilometer nordwestlich des deutschen Stützpunkts in Kundus statt. Ein Ministeriumssprecher sagte, die deutschen Soldaten einer Patrouille hätten das Feuer gegen Verdächtige eröffnet, die “aus kurzer Entfernung ihre Waffen im Anschlag gegen die deutsche Patrouille richteten“. In einer Mitteilung der Bundeswehr hatte es zuvor geheißen, die deutschen Soldaten seien “durch feindliche Kräfte aus kurzer Entfernung mit Handwaffen beschossen“ worden.

Der Ministeriumssprecher sagte, höchstwahrscheinlich seien zwei Aufständische getötet worden; anschließend sei allerdings nur eine Leiche gefunden worden. Zwei weitere Angreifer seien geflohen und hätten dabei aus ihren Waffen gefeuert. Neben dem Toten sei auch ein Behälter mit Sprengmitteln gefunden worden, der anschließend entsorgt worden sei, sagte der Sprecher weiter. Für den am Mittwoch bei einem Anschlag getöteten Bundeswehr-Soldaten gibt es am (morgigen) Samstag eine Gedenkfeier in Kundus. Am Mittwoch wird seiner auf dem Stützpunkt im hessischen Stadtallendorf gedacht, wie der Ministeriumssprecher sagte. Dorthin kommt auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU).

Die Bundeswehr in Afghanistan

Unsere Soldaten in Afghanistan

dapd/dpa

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