Mexiko: Blutbad unter Partygästen

Mexiko-Stadt - Erneut sind in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez mindestens zwölf Jugendliche bei einem Fest getötet worden.

Wie die Zeitung “Juárez Hoy“ am Samstag weiter berichtete, fuhren die Täter Freitagnacht in drei Wagen vor das Haus im Stadtteil El Campanario und eröffneten das Feuer auf die jungen Leute im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Mindestens 18 weitere Menschen, darunter auch ein neunjähriges Kind, wurden verwundet, wie die Polizei am Samstag mitteilte, die später 70 Patronenhülsen in dem Haus fand. Abgefeuert wurden sie aus Waffen, die typisch für Drogenbanden sind. Die Täter konnten entkommen. Die Gründe des Massakers waren zunächst nicht bekannt.

Ciudad Juárez an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas ist wegen der sich hier bekämpfenden Drogenkartelle die gewalttätigste Stadt Mexikos. In diesem Jahr wurden hier bereits rund 2500 Menschen getötet. Ende Januar dieses Jahres kamen bei einem ähnlichen Vorfall 15 junge Menschen ums Leben.

dpa/dapd

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