Erneut verschwommen

Pottwal an ostenglischer Küste gestrandet - Er lebt noch

London - Immer mehr Pottwale verirren sich, stranden und sterben qualvoll. Am Donnerstag ist erneut ein Pottwal angeschwemmt worden. Bisher konnten Helfer ihn am Leben erhalten.

An der englischen Ostküste ist am Donnerstagvormittag wieder ein Pottwal angeschwemmt worden. Die Küstenwache und ein Team von Spezialisten kamen zum Küstenabschnitt zwischen Old Hunstanton und Holme-next-the-Sea in der Grafschaft Norfolk und versuchten, den Wal am Leben zu erhalten.

Noch atme der Wal, meldete der britische Sender BBC unter Berufung auf Augenzeugen am Vormittag. Das Tier sei in einer angespannten Verfassung, sagte der Biologe Ben Garrod von der Zoological Society of London dem Sender. Nach Angaben der Schutzstation Wattenmeer (Husum) waren zuvor seit dem 8. Januar bereits 27 junge Pottwale in der südlichen Nordsee umgekommen: 16 in Deutschland, 6 in den Niederlanden und 5 in England.

Zahl der gestrandeten Pottwale steigt weiter

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

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