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Die ersten Touristen wurden inzwischen mit einer Maschine zurück nach London geflogen.

Britische Touristen dürfen aber nach Hause

Putin ordnet Aussetzung aller Flüge nach Ägypten an

Scharm el Scheich - Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Aussetzung aller Flüge von Russland nach Ägypten angeordnet. Das teilte der Kreml am Freitag in Moskau mit.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Aussetzung aller Flüge von Russland nach Ägypten angeordnet. Das teilte der Kreml am Freitag in Moskau mit. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat zuvor wegen der Flugzeugkatastrophe mit 224 Toten einen Stopp der russischen Flüge in das Urlaubsland gefordert. „Bis die wirklichen Gründe für die Vorgänge geklärt sind, halte ich es für nützlich, die russischen Flüge nach Ägypten einzustellen“, sagte FSB-Chef Alexander Bortnikow am Freitag in Moskau. „Wir brauchen absolut objektive und bestätigte Daten über die Ursache der Katastrophe“, betonte er der Agentur Interfax zufolge.

Die Geheimdienste der USA und Großbritanniens gehen laut Medienberichten davon aus, dass eine an Bord geschmuggelte Bombe den Airbus-Absturz auf dem Sinai verursacht hat. Ein Passagier oder ein Flughafenmitarbeiter habe den Sprengsatz in der Maschine deponiert, berichtete die britische Zeitung "The Times" unter Berufung auf abgefangene Gespräche zwischen Dschihadisten des Islamischen Staats (IS). Der ägyptische IS-Ableger hatte am Mittwoch erneut erklärt, er habe die Maschine zum Absturz gebracht. Bislang hatten ägyptische und russische Behörden dies bezweifelt.

Britische Touristen dürfen nach Hause fliegen

Im ägyptischen Badeort ist am Freitag der erste Rückflug für britische Touristen nach London gestartet. Eine Easyjet-Maschine sei mit mehr als 160 Touristen an Bord abgehoben, sagte ein Flughafenmitarbeiter. Ein zweiter Flug solle in Kürze starten.

Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai am vergangenen Samstag waren zunächst alle Flugverbindungen aus der Urlaubsregion am Roten Meer nach Großbritannien ausgesetzt worden. Am Donnerstag gab die britische Regierung dann grünes Licht für Flüge aus Scharm el Scheich, um gestrandete Touristen nach Hause zu bringen. Die ägyptischen Behörden setzte jedoch nach Angaben von Easyjet am Freitag Landungen von Maschinen britischer Airlines in dem Badeort aus, so dass die Fluglinie acht der zehn geplanten Verbindungen strich. Lediglich zwei für Mittwoch vorgesehene Easyjet-Flüge waren davon nicht betroffen.

Die russische Maschine, ein Airbus A321, war kurz nach dem Start in Scharm el Scheich auf dem Weg nach St. Petersburg über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Insassen, zumeist russische Urlauber, starben. Der ägyptische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erklärte, er habe die Maschine zum Absturz gebracht. Großbritannien und die USA halten es für wahrscheinlich, dass in der Maschine eine Bombe explodierte.

AFP/dpa

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