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Archivbild.

Erneuter Ausbruch

Erster Ebola-Todesfall in Liberia seit neuem Ausbruch der Krankheit

Monrovia - In Liberia hat es erstmals seit dem erneuten Ausbruch der Ebola-Krankheit einen Todesfall gegeben. Im Mai wurde der Staat ein erstes Mal Ebola-frei erklärt.

Wie der Leiter des nationalen Ebola-Krisenstabs, Francis Karteh, am Dienstag mitteilte, starb der 15-jährige Patient am Montag in der Hauptstadt Monrovia. Die Eltern des Jungen wurden demnach ebenfalls positiv auf das Ebola-Virus getestet und befanden sich in einem Krankenhaus in Monrovia unter Beobachtung. Am Wochenende war seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO zunächst von der Infektion eines zehnjährigen Jungen die Rede gewesen.

Der westafrikanische Staat war im Mai ein erstes Mal für Ebola-frei erklärt worden, doch nur sechs Wochen später trat die Krankheit wieder auf. Im September wurde Liberia dann ein zweites Mal für Ebola-frei erklärt, was mit den neuen Infektionen erneut hinfällig geworden ist.

Seit Beginn derEbola-Epidemie Ende 2013 waren in Liberia mehr als 10.600 Menschen erkrankt, mehr als 4800 Patienten starben. Insgesamt gab es durch die Epidemie 11.300 Todesfälle, die meisten Opfer gab es neben Liberia in Guinea und Sierra Leone.

Ebola ist hoch ansteckend, sobald Patienten Symptome der Krankheit wie Fieber, Schmerzen, Erbrechen oder Durchfall aufweisen. Übertragen wird die Krankheit durch Körperflüssigkeiten.

AFP

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