+
Innenstadt von Stuttgart: Autofahrer werden aufgerufen freiwillig auf Bus, Bahn oder Rad umzusteigen. Foto: Bernd Weißbrod

Auf Busse und Bahnen umsteigen

Erster Feinstaubalarm der Saison in Stuttgart

Stuttgart (dpa) - In Stuttgart ist wegen Feinstaubalarms erstmals nach sechsmonatiger Pause erneut zu einem freiwilligen Verzicht aufs Autofahren aufgerufen worden. Die Bürger sollen stattdessen seit der Nacht zum Donnerstag auf Busse und Bahnen umsteigen.

Für diese Pendler gelten günstigere Ticketpreise. Bereits seit Mittwochabend sollten Stuttgarter auf Kaminöfen, die nicht zum Heizen dienen, verzichten. Wie lange der neue Feinstaubalarm bestehen bleiben soll, war nicht absehbar.

Im Talkessel der Stadt besteht die Gefahr, EU-Grenzwerte zu überschreiten. Bis April war das Warnsystem gegen den gesundheitsschädlichen Stoff bereits fünfmal im Einsatz. Der laut EU-Recht zulässige Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft wurde am Stuttgarter Neckartor in diesem Jahr bis Ende September schon an 34 Tagen überschritten. Erlaubt sind 35 Tage.

Hinweise zum Feinstaub

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Mini-Tsunami“ schockt auch Mallorca-Fischer: „Noch nie gesehen“
Ein spektakulärer „Mini-Tsunami“, der das Meer vor Mallorca ungewöhnlich stark aufgewühlt hat, sorgt bei Urlaubern und Einheimischen für Gesprächsstoff.
„Mini-Tsunami“ schockt auch Mallorca-Fischer: „Noch nie gesehen“
Leiche im Main identifiziert: Polizei vor Rätsel um 16-jährigen Toten
Leiche im Main identifiziert: Polizei Frankfurt vor Rätsel um 16-jährigen Toten aus Offenbach.
Leiche im Main identifiziert: Polizei vor Rätsel um 16-jährigen Toten
Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause
Das Höhlendrama glücklich beendet und jetzt auch zurück bei den Eltern: Die jungen Fußballer aus Thailand sind alle wieder gesund. Beim Abschied aus der Klinik zeigen …
Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause
Delfin besucht Lübecker Bucht 
Delfin schwimmt vor einem Ostseestrand: In der Lübecker Bucht haben Mitarbeiter des Hafens in Lübeck einen Delfin entdeckt. 
Delfin besucht Lübecker Bucht 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.