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Sie war das Lieblingstier der kleinen Luise - jetzt wurde die Bronzeeule vom Grab des verstorbenen Mädchens entwendet.

Wer macht so was?

Eule von Kindergrab gestohlen - eBay-Händler beschimpft

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Rommerkirchen - Sie thronte auf dem Grabstein, jetzt ist sie plötzlich weg: Unbekannte haben die Eulenstatue vom Grab der kleinen Luise (2) entwendet. Die Eltern der Verstorbenen sind schockiert.

Vor zwei Jahren ist die kleine Luise im Alter von nur zwei Jahren an Krebs verstorben. Ein tragischer Schicksalsschlag für ihre Eltern Burkhard und Natalie Rühe. Da die Eule das Lieblingstier des Mädchen war, ließen ihre Eltern eine solche aus Bronze gießen und platzierten diese auf dem Grabstein ihres verstorbenen Kindes. "Eule" sei auch das erste Wort von Luise gewesen, so Luises Eltern.

Doch dann passierte das Unfassbare: Die Eule wurde gestohlen! Offenbar handelt es sich bei den Tätern um Metalldiebe, wie die "Rheinische Post" berichtet. Auf rund 800 Euro beläuft sich der entstandene Sachschaden am Grab. Die Eule soll einen Materialwert von etwa 20 Euro gehabt haben, so der fassungslose Vater. 

"Dir sollen ganz langsam die Hände verfaulen"

Der emotionale Wert der Bronzeeule ist für die Rühes unersetzlich. "Jeder, der das Kind kannte, verbindet es mit der Eule", sagt Mutter Natalie. Burkhard Rühe empört sich in einem Facebook-Post über die pietätlose Tat: "Dir sollen ganz langsam die Hände verfaulen", schreibt er an die unbekannten Täter. Außerdem empört er sich über die Polizei: Die habe es bisher noch nicht für nötig gehalten, den Tatort zu besichtigen. Sie würde der Familie lediglich geringe Hoffnung machen, die Sache aufklären zu können. Die Familie ist deshalb über jeden Hinweis auf die Täter froh.  

Wird die entwendete Eule etwa auf eBay angeboten?

Das Gerücht, die gestohlene Eule wäre auf eBay zu finden, dementierte Burkhard Rühe: "Zur Information: Die eBay-Eule ist nicht unsere Eule", schreibt er auf Facebook.

Bei Facebook wurde laut "Rheinische Post" ein Verkäufer verunglimpft, der bei eBay eine ähnliche Statue anbot. "Ich wurde aufs Übelste beschimpft und bedroht. Das war schrecklich", so Werner K., Rentner aus Offenburg.

Zeugen, die in dem genannten Zeitraum, 24.04. bis 26.04.2016 verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht haben, z. B. Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, Personen mit größeren Taschen etc., werden gebeten, sich an die Polizei unter 02131/ 3000 zu wenden.

sb

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