Zusätzliche Probleme drohen

Hitzewelle mit bis zu 47 Grad, Waldbrände wüten am Mittelmeer: Italien schlägt Alarm

  • VonClara Marie Tietze
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In Italien, Griechenland und der Türkei wüten Waldbrände. Starke Winde tragen Flammen über mehrere Kilometer. Doch ein Ende ist in Sicht - allerdings nur vorerst.

Athen - Bereits seit mehreren Wochen wüten in den beliebten Urlaubsländern Italien, Griechenland und der Türkei verheerende Waldbrände. Auch vergangenes Wochenende wurden wieder Höchsttemperaturen gemessen: In Griechenland waren es um die 44 Grad. Für heute und morgen werden dort laut Experten bis zu 47 Grad erwartet. Auch in der Türkei ist die Lage katastrophal. Dort fordern die Flammen erste Todesopfer - und eine Schneise der Zerstörung.

In Italien erbittet Fabrizio Curcio, der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, nun sogar Hilfe aus Europa. Gerade erst wurde bekannt, dass er einen offiziellen Antrag nach Brüssel entsandte, der es möglich machen soll, dass beispielsweise Löschflugzeuge aus anderen europäischen Staaten zur Unterstützung kommen.

Hitzewelle in Europa: Ein Ende in Sicht?

Doch die Hitze setzt sich auch in dieser Woche fort: Laut Meteorologen sollen die Temperaturen in Griechenland im Laufe der Woche sogar noch steigen. Erst kommendes Wochenende soll sich die Lage etwas entspannen - bevor es dann in der nächsten Woche weitergeht.

Hitzewelle klingt nicht ab: Jetzt lauern zusätzliche Probleme

Aber nicht nur die enorme Hitze macht den Landesregierungen zu schaffen. Eine große Sorge ist nun, dass es durch die Zerstörungen zu mehrstündigen Stromausfällen kommen könnte, denn unzählige Klimaanlagen laufen seit Tagen auf Hochtouren. Das griechische Energieministerium gab nun sogar Warnungen an die Bürger raus: Die Klimaanlagen sollen nicht auf weniger als 26 Grad gestellt, kochen mit Öfen soll vermieden und Waschmaschinen um die Mittagszeit gar nicht genutzt werden, da zu dieser Zeit der Stromverbrauch am höchsten ist.

Rubriklistenbild: © dpa/Andreas Alexopoulos

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