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Mit Ariane-5-Raketen soll das europäische "Galileo"-System ins All gebracht werden.

Zwölf Satelliten fehlen noch

Euro-GPS soll ins All gebracht werden

Für den Aufbau des europäischen Navigationssystems Galileo sollen ab dem kommenden Jahr zwölf weitere Satelliten mit Ariane-5-Raketen ins All geschossen werden.

Damit solle der Aufbau des Konkurrenten zum US-Satellitensystem GPS vorangetrieben werden, erklärte das Weltraumunternehmen Arianespace am Donnerstag. Drei Ariane-5-Raketen sollen jeweils vier Satelliten auf eine Umlaufbahn in Höhe von 23.522 Kilometern bringen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA unterzeichnet. Weitere Satelliten werden mit russischen Sojus-Raketen ins All gebracht.

Bereits am Donnerstag sollte eine Sojus-Rakete mit zwei Galileo-Satelliten vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten. 2011 und 2012 waren die ersten vier Galileo-Satelliten ins All geschossen worden.

Das Navigationssystem Galileo soll einmal aus 30 Satelliten bestehen. Es soll dem US-System GPS Konkurrenz machen und eine noch genauere Positionsbestimmung erlauben. Ende dieses Jahres soll es erste Dienste von Galileo geben, 2018 soll das System vollständig einsatzbereit sein. Die Kosten für das Projekt beziffern sich auf mehr als fünf Milliarden Euro.

AFP

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