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Alexander Gerst war ein halbes Jahr auf der Raumstation ISS.

Erkenntnisse aus dem All

Astronaut Gerst: "Europa blendet von oben"

Köln - Astronaut Alexander Gerst war bei seinen Erdumrundungen von den Lichtern der Nacht beeindruckt. „Wenn man über Europa hinweg fliegt, ist da ein Lichtermeer, das einen blendet.“ 

Das sagt er in der WDR-Sendung „Quarks&Co“ am kommenden Mittwoch. Der tolle Eindruck hat ihn aber auch nachdenklich gestimmt: „Wenn man sich dann vorstellt, ohne Menschen, würde ich schwarz sehen, statt dessen hat man aber dieses Lichtermeer unter sich, dann ist klar, dass wir Menschen diesen Planeten extrem dominieren - mit all unserer Technologie, und eben auch mit all unseren Möglichkeiten, ihn zu zerstören“, sagt Gert. Geradezu „grotesk“ wirkten auf ihn manche Umweltsünden wie die Rodung riesiger Regenwald-Gebiete am Amazonas: „Das konnte ich nicht fotografieren, weil es zu groß ist.“ Gerst war ein halbes Jahr auf der Raumstation ISS.

dpa

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