ARCHIV - Hannovers Hells Angels Chef Frank Hanebuth sitzt am 26.05.2010 in einer Anwaltskanzlei in Hannover (Nierdersachsen). Auch sieben Monate nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft in Spanien wartet der ehemalige Rocker-Boss Frank Hanebuth weiter auf eine Anklage. Foto: Jochen Lübke/dpa (zu lni "Ex-Rockerchef Hanebuth wartet in Spanien weiter auf Anklage" vom 25.02.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Sieben Monate nach Entlassung aus U-Haft

Ex-Rocker-Chef Hanebuth wartet weiter auf Anklage

Hannover - Die Behörden hätten noch nichts vorgelegt, sagte Hanebuths Anwalt in Hannover. Wann erst mit einer Anklage zu rechnen ist. 

Auch sieben Monate nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in Spanien wartet der ehemalige Rocker-Boss Frank Hanebuth weiter auf eine Anklage. Die Behörden hätten noch nichts vorgelegt, sagte sein Anwalt in Hannover, Götz von Fromberg. Dem Vernehmen nach sei wohl erst im Herbst mit einer Anklage zu rechnen.

Hanebuth - einstHells-Angels-Chef in Hannover - hatte nach der Festnahme auf Mallorca im Juli 2013 zwei Jahre in Untersuchungshaft im Hochsicherheitsgefängnis im südspanischen Cadíz gesessen. Die Behörden legen ihm die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel, Erpressung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Geldwäsche zur Last. Hanebuth hatte die Vorwürfe stets bestritten.

Gegen Auflagen kam der 51-Jährige auf freien Fuß, muss aber in Spanien bleiben. Vom spanischen Festland ist er inzwischen nach Mallorca zurückgekehrt.

dpa

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