Exotische Spinne im Supermarkt vermutlich tot

Bexbach - Eine tagelang gesuchte exotische Spinne in einem Supermarkt im Saarland ist sehr wahrscheinlich tot. Zuvor war der Markt mit Schädlingsbekämpfungsmittel vernebelt worden.

“Wir haben die Spinne noch nicht gefunden, aber nach Aussage des Schädlingsbekämpfers ist sie verendet“, sagte der Sprecher der Supermarktkette Real, Albrecht von Truchseß, in der Nacht zum Montag der Nachrichtenagentur dpa. Das exotische Tier war am Freitag beim Auspacken von Bananenkisten aufgetaucht. Der 5000 Quadratmeter große Markt in Bexbach blieb seitdem geschlossen. In der Nacht zum Sonntag war der Markt laut Sprecher mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel vernebelt worden. Das habe ein Überleben des Tiers unmöglich gemacht.

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Die Spinne war am Freitag in einer Bananenkiste aus Kolumbien in den Supermarkt gekommen. Beim Auspacken des Obsts floh sie. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war es eine giftige Bananenspinne, die bis zu 13 Zentimeter groß werden kann. Ein Supermarkt-Mitarbeiter war sich dessen sicher. Allerdings hätten sich am Wochenende auch Zoologen gemeldet, nach deren Meinung es sich auch um eine Verwechslung mit einer großen, harmlosen Spinne aus der Region handeln könne, sagte von Truchseß.

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Der Laden wurde von 30 Menschen Regal für Regal abgesucht, ohne etwas zu finden. Vermutlich werde der stark geschrumpfte Kadaver des Tiers nicht mehr gefunden, sagte der Real-Sprecher. “Sie wird sich ein kleines dunkles Versteck gesucht haben.“ Dort sei sie dann verendet. Schon am frühen Montag sollten wieder Waren in den gründlich gereinigten Markt geräumt werden. Frischwaren wie Obst, Gemüse und Fleisch seien zuvor komplett entsorgt worden. “Das ist für uns auch ein erheblicher finanzieller Verlust“, so der Sprecher. Am Montagmorgen sollen das Ordnungsamt und der Schädlingsbekämpfer grünes Licht geben, damit wieder Kundschaft in den Markt darf.

dpa

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