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Bei der Flutkatastrophe 2012 in Pakistan war vor allem die Versorgung mit Trinkwasser beeinträchtigt. Foto: Waqar Hussein/Archiv

Experten präsentieren Weltgrundwasserkarte

Daegu (dpa) - Nach Naturkatastrophen kann Grundwasser aus Expertensicht dabei helfen, die Trinkwasserversorgung der betroffenen Bevölkerung sicherzustellen.

Der Tsunami 2004 in Indonesien, die Flutkatastrophe 2012 in Pakistan oder die Dürrekatastrophe 2014 in Westafrika seien Beispiele dafür, wie neben den verheerenden direkten Schäden vor allem die Versorgung mit Trinkwasser beeinträchtigt worden sei, hieß es in einer Mitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Wasserressourcen im Untergrund seien jedoch dank der sie überlagernden Schichten vor externen Einflüssen oft besser geschützt als Oberflächengewässer. 

Die BGR hat in Zusammenarbeit mit der Unesco eine Weltgrundwasserkarte erstellt, die jetzt beim siebten Weltwasserforum (12. bis 17. April) im südkoreanischen Daegu vorgestellt wurde. Die Karte weist die gefährdeten Regionen aus. Sie soll künftig Wassermanagern helfen, im Falle einer Katastrophe die Wasserversorgung sicherzustellen. 

"Grundwasserreservoire bieten im Gegensatz zu Wasser aus Seen und Flüssen die Möglichkeit, Trinkwasser auch nach einer Naturkatastrophe in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung zu stellen", sagte BGR-Präsident Hans-Joachim Kümpel.

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