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Minenarbeiter und Rettungskräfte im Rennen gegen die Zeit.

Ursache ist unklar

Explosion in Kohlebergwerk: Mindestens 21 Tote

Teheran - Eine Explosion und plötzlich waren alle Ausgänge im Kohlebergwerk zugeschüttet. Mindestens 80 Minenarbeiter saßen in 1800 Meter Tiefe fest. Für viele von ihnen kam jede Hilfe zu spät.

Nach einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Nordiran sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Es war vorerst unklar, ob es sich bei den Toten nur um die nach der Explosion eingeschlossenen Minenarbeiter handelte oder ob auch Rettungskräfte ums Leben kamen. Außerdem wurden mindestens 69 Menschen verletzt. Die Hälfte der 80 eingeschlossenen Minenarbeiter konnte bis zum Mittwochabend geborgen werden, 39 saßen aber noch fest, wie iranische Nachrichtenagenturen meldeten.

Die Verletzten wurden in naheliegende Krankenhäuser der Stadt Asarschahr in der Provinz Golestan gebracht. Alle Rettungskräfte der Provinz wurden demnach mobilisiert, um die Arbeiter möglichst rechtzeitig retten zu können. Auch die Armee und Revolutionsgarden nehmen an den Bergungsarbeiten in dem Bergwerk Chosh-Bejlagh teil.

Laut hiesigen Behörden waren die Rettungsarbeiten ein Rennen gegen die Zeit. Es war unklar, bis wann der Sauerstoff in 1800 Meter Tiefe reichen würde, hieß es. Sanitärteams mit Sauerstoffmasken waren daher vor Ort um sich umgehend um die Arbeiter zu kümmern. Die Ursache für die Explosion war noch unklar.

Ähnliches Unglück in China

Bei einer Explosion während des Baus eines Eisenbahntunnels sind im Südwesten Chinas zwölf Arbeiter ums Leben gekommen. Die Suche nach Überlebenden wurde eingestellt.

dpa

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