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Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen das bei einer Explosion zerstörte Wohnhaus. Foto: Carmen Jaspersen

Drei Menschen gestorben

Polizei: Explosion in Wohnhaus vorsätzlich herbeigeführt

Um 4.35 Uhr erschüttert ein gewaltiger Knall ein ruhiges Wohnviertel im Bremer Stadtteil Huchting. Zwei Häuser stehen in Flammen. Drei Menschen sterben. Die Polizei geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus.

Bremen (dpa) - Die Explosion eines Bremer Wohnhauses mit drei Toten ist nach ersten Ermittlungen vorsätzlich von einem der Opfer verursacht worden.

Die aktuelle Spurenlage deute darauf hin, dass eine bei der Explosion getötete 41-jährige Frau die Gasleitung manipuliert habe, teilte die Polizei mit. Es sei ein Abschiedsbrief gefunden werden. Der siebenjährige Sohn der Frau war bei der Detonation ebenfalls getötet worden.

Viele Bewohner und Nachbarn hatten sich am Donnerstagmorgen direkt in Sicherheit gebracht. Eine Frau musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Wenige Stunden nach Ausbruch des Feuers musste die Feuerwehr Gebäude erneut wegen "Gasalarms" räumen.

Durch die Wucht der Explosion waren Trümmerteile im Umkreis von 100 Metern umhergeflogen. In mehreren Straßen wurden Autos beschädigt. Die Straße war übersät mit Bruchstücken von Dachziegeln und Glasscherben. Auch weitere angrenzende Reihenhäuser wurden durch die Explosion stark beschädigt.

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