Explosion in Itzehoer Mehrfamilienhaus - Bilder
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Explosion in Itzehoer Mehrfamilienhaus

Itzehoe - Bei einer heftigen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Itzehoe sind mindestens ein Mann getötet und elf Menschen verletzt worden.

Bei einer heftigen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Itzehoe sind mindestens ein Mann getötet und elf Menschen verletzt worden. Drei weitere Menschen konnten lebend aus den Trümmern geborgen werden, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Das Haus am Ostrand von Itzehoe stürzte völlig in sich zusammen. "Da steht nichts mehr. Da ist nur noch ein Trümmerfeld", sagte ein Polizeisprecher.

Die Explosion ereignete sich gegen 9.00 Uhr. Durch die Druckwelle wurden auch angrenzende Häuser beschädigt, Fensterscheiben sprangen heraus. „In einige Wohnungen kann man hineingucken“, sagte die Polizeisprecherin. Auch angrenzende Gebäude wurden teils stark beschädigt. „Die ganze Straße ist voller Splitter“, sagte die Sprecherin.

Warum das Haus in die Luft flog, war zunächst unklar. Auf der Straße vor dem Mehrfamilienhaus habe es Bauarbeiten gegeben. Erste Vermutungen, wonach ein Bagger eine Gasleitung beschädigt haben könnte, bestätigte die Polizei zunächst nicht. Nach Angaben der Feuerwehr habe es am Unglücksort aber nach Gas gerochen, sagte der Polizei-Sprecher weiter.

Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr war an der Unglücksstelle, auch Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. „In erster Linie wird hier jeder Ziegelstein umgedreht“, sagte die Polizeisprecherin: "Die Bergung läuft auf Hochtouren." Es gehe darum, mögliche weitere Verschüttete zu retten. Auch Spürhunde sollten die Trümmer absuchen. Sie sollen nach Aussagen des Polizeisprechers angeschlagen haben.

In dem Mehrfamilienhaus waren den Angaben zufolge elf Menschen gemeldet. Wie viele von ihnen zum Zeitpunkt der Explosion in ihren Wohnungen waren, war zunächst unklar. Bei den Verletzten handele es sich nicht unbedingt nur Hausbewohner, betonte die Sprecherin - es könnten etwa auch Passanten oder Leute aus dem Umfeld betroffen sein. Einzelheiten dazu waren aber zunächst nicht bekannt.

dpa/afp

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