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Ein Tanker in Japan explodiert. Vier Menschen werden verletzt.

Vier Menschen verletzt

Explosion auf Tanker vor Japan - ein Vermisster

Kobe - Bei einer gewaltigen Explosion auf einem leeren Öltanker vor der Küste Japans sind vier Besatzungsmitglieder schwer verletzt worden.

Von dem 64 Jahre alten Kapitän fehlte bis Freitag jede Spur. Der Unfall auf dem 998-Tonnen-Schiff ereignete sich am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in der Seto-Inlandsee vor der Westküste. Eines der Besatzungsmitglieder hatte versucht, mit einer Maschine Rost an einem Öltank zu entfernen. Dabei seien möglicherweise Funken in Kontakt mit Gasschwaden gekommen, hieß es in Medienberichten. Die zwei Millionen Liter Schweröl an Bord, waren da schon entladen.

Nach der Explosion stiegen gewaltige dunkle Rauchwolken in den Himmel. Der 81 Meter lange Tanker kippte zunächst auf die Seite und ging schließlich unter, wie japanische Medien weiter berichteten. Die Tanks an Bord des Schiffes waren zum Zeitpunkt des Unglücks leer, wie die Küstenwache erklärte. Sieben Crew-Mitglieder konnten gerettet werden. Von den vier Verletzten war ein Matrose laut Medien in kritischem Zustand.

Der Tanker hatte eine Woche zuvor die japanische Provinz Hiroshima verlassen und im benachbarten Hyogo das Schweröl entladen. Zum Zeitpunkt der Explosion hatte das Schiff rund fünf Kilometer vor dem Hafen Himeji vor Anker gelegen. Experten stuften die Explosion als ungewöhnlich ein. Zwar kam es in den vergangenen zehn Jahren wiederholt zu Unfällen mit japanischen Schiffen. Explosionen habe es jedoch dabei keine gegeben.

dpa

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