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Online-Surferin wird nass

Facebook-Status: Bin grad ins Meer gefallen

Melbourne - Eine Touristin in der Nähe von Melbourne war so beschäftigt damit, ihr Facebook-Profil zu lesen, dass sie nicht aufpasste, wohin sie ging. Ein beinahe tödlicher Fehler.

Die 31-Jährige fiel nach Polizeiangaben vom Mittwoch (Ortszeit) Montagnacht im Dunkeln vom St. Kilda Pier ins eiskalte Wasser der Bucht von Port Phillip, als sie gerade über ihr Handy im Online-Netzwerk Facebook aktiv war. Die leidenschaftliche Online-Surferin ist laut dem Polizeibericht offensichtlich Nichtschwimmerin. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet das Licht ihres Mobiltelefons führte die Rettungskräfte zu der Frau. Die war von der Strömung 20 Meter weit weggetrieben worden, hatte aber die ganze Zeit über ihr Handy nicht losgelassen. 

Mittlerweile sei die leidenschaftliche Netzwerklerin wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. „Der jungen Frau geht es gut.“

dpa/hn

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