Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

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Acht Stunden steckte die Fähre im Watt, bevor sie freigeschleppt werden konnte.

Abschleppversuche scheiterten

Fähre steckt acht Stunden im Watt fest

Harlesiel - Mehr als 200 Wangerooge-Urlauber mussten ihren Urlaub unfreiwillig verlängern, weil die MS „Harlingerland“ auf Grund gelaufen war. Abschleppversuche scheiterten, erst nach Mitternacht erreichte das Schiff seinen Zielhafen.

Weil ihre Fähre sich im Nordsee-Watt festgefahren hatte, mussten 280 Passagiere stundenlang an Bord der MS „Harlingerland“ ausharren. Sie hatten sich auf eine 45-minütige Überfahrt von Wangerooge aufs Festland eingestellt. Die Fähre steckte dann acht Stunden im Watt fest. Die Ursache werde geklärt, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag mit. Ein Faktor sei sicherlich das extreme Niedrigwasser von 50 Zentimetern gewesen.

Nachdem das Schiff am Montagnachmittag im Watt auf Grund gelaufen war, versuchten zunächst die Seenotretter vergeblich, es wieder freizubekommen. Ein krankes Kind wurde mit seinem Vater von den Rettern zurück zur Insel gebracht, die anderen Fahrgäste mussten an Bord bleiben.

Um 00.35 Uhr erreichte das Schiff seinen Zielhafen

Ihnen blieb nichts anderes übrig, als die Flut abzuwarten. Zwischen den ostfriesischen Inseln und dem Festland setzen sich immer wieder Fähren fest, wenn der Wasserstand niedriger ist als vorhergesagt oder der Wind ungünstig steht und das Wasser aus der Fahrrinne drückt.

Kurz vor Mitternacht habe die MS „Harlingerland“ wieder aus eigener Kraft fahren können, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Um 00.35 Uhr erreichte das Schiff schließlich seinen Zielhafen Harlesiel.

Einige Passagiere beschwerten sich, es habe an Bord zu wenig zu essen und zu trinken gegeben. „Für Fahrgäste wurde das bestehende gesamte Angebot im Bordbistro kostenfrei angeboten“, sagte der Bahnsprecher. „Dieses wurde regelrecht gestürmt.“ Die Vorräte etwa an Bockwürsten und Kaltgetränken waren demzufolge gegen 19 Uhr erschöpft. Es könnten nicht mehr Vorräte für solche Notfälle gelagert werden, erläuterte der Sprecher.

dpa

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