+
Bei einem Unfall in Rio de Janeiro sind mindestens sieben Menschen gestorben

Sieben Menschen starben

Tragödie nach Passagierattacke auf Busfahrer

  • schließen

Rio de Janeiro - Ein Bus ist zehn Meter tief auf eine vielbefahrene Straße in Rio de Janeiro gestürzt, nachdem ein Passagier den Busfahrer angegriffen hatte. Sieben Menschen starben.

Bei dem Unglück, das am Dienstag passierte, wurden nach Aussagen des brasilianischen Fernsehsenders Globo elf Menschen verletzt, unter ihnen auch der Busfahrer. Dieser soll sich laut einer Zeugin vor dem Unfall mit einem wütenden Passagier gestritten haben. Der Mann habe den Fahrer attackiert, weil dieser die Türen des Busses nicht lange genug aufgelassen hatte, um ihn an seiner Haltestelle aussteigen zu lassen, zitiert die Huffington Post eine Zeugin. Als der aufgebrachte Passagier auf den Mann am Steuer losging, habe dieser die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Bus stürzte von einer zehn Meter hohen Überführung auf eine der meistbefahrenen Straßen der brasilianischen Hauptstadt. Der Busfahrer habe zuvor mehrere Haltestellen nicht angefahren. 

Bilder von der Bus-Tragödie in Rio de Janeiro

Bilder von der Bus-Tragödie in Rio de Janeiro

Die von privaten Firmen betriebenen Busse im öffentlichen Nahverkehr der Sechs-Millionen-Stadt sind berüchtigt dafür, dass sie rote Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen missachten und chronisch überfüllt sind, schreibt das Nachrichtenportal.

Der Angreifer überlebte ebenfalls verletzt und kam ins Krankenhaus.

hn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fingerkuppe abgebissen: Wildschwein verletzt vier Menschen
Wilde Szenen in Schleswig-Holstein: In Heide hat ein Wildschwein-Duo am helllichten Tag die Innenstadt unsicher gemacht. Die Einwohner mussten vier Stunden das Zentrum …
Fingerkuppe abgebissen: Wildschwein verletzt vier Menschen
Pest breitet sich in Madagaskar rasant aus
In Madagaskar grassiert die Pest: Innerhalb weniger Tage verdreifachte sich die Zahl der Fälle. Die Lungenpest ist leicht übertragbar.
Pest breitet sich in Madagaskar rasant aus
Dreiste Masche: Wie hunderte Briten gratis auf Mallorca urlaubten
Einen Gratis-Urlaub auf Mallorca haben sich offenbar hunderte Briten ergaunert - mit einer pikanten Masche. Anwälte sollen sie angestiftet haben.
Dreiste Masche: Wie hunderte Briten gratis auf Mallorca urlaubten
Wegen Kopftuch: Heftige Kritik an Werbespot von REWE-Tochter
Die österreichische Rewe-Tochter BIPA zeigt in einem Werbespot eine Frau mit Kopftuch - und entfacht damit heftige Diskussionen. Mit diesem Echo hatten sie wohl nicht …
Wegen Kopftuch: Heftige Kritik an Werbespot von REWE-Tochter

Kommentare