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Strafanzeige

Fahrer von Gefahrgut hatte keinen Führerschein

Lüneburg - Bei einer Gefahrgutkontrolle im Landkreis Harburg hat die Polizei einen Mann erwischt, der die riskante Fracht eigentlich gar nicht hätte transportieren dürfen.

Bei der Überprüfung eines deutschen Sattelzuges, der über 22 Tonnen entzündbarer fester Stoffe (Gefahrgutklasse 4.1) geladen hatte, staunten die kontrollierenden Beamten nicht schlecht. Der 32-jährige Fahrzeugführer durfte den Sattelzug gar nicht fahren, da die erforderliche Fahrerlaubnis der Klasse CE nicht vorhanden war. Zu allem Überfluss war die Ladungssicherung der flexiblen Versandstücke (sogenannte BigBags) völlig unzureichend. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, auch der Fahrzeughalter muss mit einer Strafanzeige rechnen.

Ebenfalls ins Netz ging den Beamten ein Fahrer eines Munitionstransports, der ohne Brille bzw. Kontaktlinsen hinterm Steuer saß, obwohl er die laut seinem Führerschein im Verkehr tragen müsste. Der Mann durfte ebenso wenig seine Reise fortsetzen wie ein rumänischer Brummi-Fahrer, der seine 22 Tonnen Gefahrgut der Klasse 9 unzureichend gesichert hatte.

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