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Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn.

Prozess in Berlin

Fahrkartenbetrug in 1.600 Fällen - Mann muss sich erklären

Ein 33-Jähriger soll in 1600 Fällen betrügerisch Bahnfahrkarten erlangt und weiterverkauft haben. Sechs Monate nach seiner Verhaftung in Thailand hat vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Trick-Betrüger begonnen.

Mit Daten fremder Kreditkarten soll er auf der Website der Deutschen Bahn Fahrkarten erworben und dann über das Internet verkauft haben. Der Bahn sei ein Schaden von mehr als 700 000 Euro entstanden. Ob sich der Angeklagte äußert, blieb am Donnerstag zunächst offen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 33-Jährige nur wenige Monate nach einer Verurteilung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen einer ähnlichen Betrugsserie den Schwindel fortsetzte. Er habe sich massenhaft Kreditkartendaten ahnungsloser Menschen verschafft und damit zuletzt von Thailand aus online Bahnfahrkarten gebucht. Durch den Verkauf in der Zeit von Februar 2013 bis Oktober 2014 soll der Verdächtige knapp 94 000 Euro Gewinn erzielt haben.

Zugreisen von Berlin nach München oder von Stuttgart nach Hamburg wurden laut Anklage im Internet weit unter Wert angeboten - für zumeist 30 Euro je Einzelfahrt. Der 33-Jährige habe wechselnde Kontaktadressen und mindestens 20 verschiedene Bankkonten genutzt. Diese hätten Komplizen mit falschen Personalien eröffnet.

dpa

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