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Fahrzeuge der AU-Mission in Darfur beschossen

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- Khartum/Nairobi - Ein Beobachterteam der Afrikanischen Union (AU) ist in der sudanesischen Krisenregion Darfur unter Beschuss geraten. Dabei sei ein AU-Beobachter verletzt worden. Es sei unklar, wer geschossen habe, sagte ein AU-Sprecher am Donnerstag in Khartum.

Im Norden Darfurs war es in der vergangenen Woche zu heftigen Gefechten zwischen Rebellen und regierungsnahen Milizen gekommen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen berichtete von mindestens 2000 neuen Flüchtlingen.
Die AU-Mission im Sudan soll mehr als 3000 Soldaten umfassen.

Bislang ist etwa ein Drittel von ihnen im Einsatz. Sie sollen Verletzungen des Waffenstillstand untersuchen. Kritiker meinen, dass die Mission viel zu klein sei für ein Gebiet von der Größe Frankreichs. Außerdem stünden viel zu wenig Fahrzeuge zur Verfügung.

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