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Der Mord an der Schülerin erschütterte die sächsische Gemeinde. 

Zwei Verdächtige in Haft

Fall Anneli: Anklage wegen Mordes erhoben

Dresden - Im Fall der entführten und getöteten Anneli aus Sachsen hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage wegen Mordes erhoben.

Sie wirft zwei in Untersuchungshaft sitzenden Männern erpresserischen Menschenraub vor. Bei einem 40-Jährigen geht sie von Mord aus. Er soll die 17-jährige Gymnasiastin getötet haben, „zur Verdeckung einer anderen Straftat“, wie ein Behördensprecher am Donnerstag sagte. Gegen den 62 Jahre alten Tatverdächtigen habe der Mordverdacht nicht aufrechterhalten werden können. Laut Anklage haben die verschuldeten Männer die Unternehmertochter am 13. August 2015 entführt, um 1,2 Millionen Euro Lösegeld zu erpressen.

Den zuletzt arbeitslosen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Anneli auf einem Feldweg in der Nähe ihres Elternhauses in Robschütz bei Meißen in ihre Gewalt gebracht zu haben. Die Suche nach dem jungen Mädchen blieb ohne Erfolg, bis am 18. August auf einem Hof in einem Nachbarort ihre Leiche gefunden wurde.

Der in Dresden festgenommene ältere Verdächtige hatte den Ermittlern den Hinweis gegeben und auch ein Teilgeständnis abgelegt. Danach war auch der nun Hauptangeklagte in einem Ort nahe Bamberg in Bayern gefasst worden.

dpa

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