+
Störung für Radarstationen? Ein neues Windrad wird mit Hilfe eines großen Krans montiert. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Fall fürs Gericht: Windrad könnte Wetterradar stören

Düsseldorf (dpa) - Stört ein Windrad die Radarstation des Deutschen Wetterdienstes? Über diese Frage verhandelt heute das Verwaltungsgericht Düsseldorf. Geklagt hat ein Windenergieunternehmen, das in Wülfrath südlich von Essen ein 100 Meter hohes Windrad aufstellen will.

Allerdings: Die Radarstation des Deutschen Wetterdienstes in Essen ist nur elf Kilometer von dem geplanten Standort entfernt. Dort werden für Nordrhein-Westfalen die Niederschläge erfasst. Es geht unter anderem um Warnungen vor Hagel oder Glatteisregen.

Mit elf Kilometern Entfernung liegt der geplante Ort für das Windrad in einer Entfernung, für die eine Einzelfallprüfung vorgesehen ist. Der zuständige Kreis Mettmann hatte keine Genehmigung für das Aufstellen erteilt. Dagegen zieht jetzt das Windenergieunternehmen vor Gericht. Ob am Montag schon eine Entscheidung kommt, ist ungewiss.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit Kleinkind auf Rücksitz: Raser fast 100 km/h zu schnell
Keine Rücksicht auf Verluste hat ein junger Mann auf der Autobahn genommen. Obwohl ein Kleinkind auf dem Rücksitz sitzt, rast er fast 100 km/h zu schnell über den …
Mit Kleinkind auf Rücksitz: Raser fast 100 km/h zu schnell
Nach Ausbruch aus Psychiatrie: Zwei Straftäter gefasst
Für zwei der drei aus einer Psychiatrie ausgebrochenen Straftäter ist die Zeit in Freiheit schon wieder vorbei. Die Polizei fasst die beiden Männer auf der Flucht.
Nach Ausbruch aus Psychiatrie: Zwei Straftäter gefasst
Experten rätseln: Was hat es mit diesem mysteriösen Meer-Monster auf sich? 
Ein unheimliches See-Monster haben Spaziergänger vor ein paar Tagen an einem philippinischen Strand entdeckt. Die mysteriöse Kreatur sorgt mächtig für Wirbel. Doch sein …
Experten rätseln: Was hat es mit diesem mysteriösen Meer-Monster auf sich? 
Pilze in Bayern nach wie vor radioaktiv verseucht
München (dpa) - Auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Pilzarten insbesondere in Bayerns Wäldern noch immer stark …
Pilze in Bayern nach wie vor radioaktiv verseucht

Kommentare